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Aufzüge & Barrierefreiheit / Nordrhein-Westfalen

Betrieb für Aufzüge und barrierefreies Bauen
in Essen

Essen hat einen vergleichsweise alten Wohnungsbestand und eine entsprechend alte Bewohnerschaft, und beides trifft an einem Punkt zusammen: Die Mehrfamilienhäuser des Wiederaufbaus sind drei- bis…

Projekt in Essen anfragen 4 Min. Lesezeit · Anfrage kostenlos

Preisorientierung / bundesweit

15.000 bis 50.000 €

Homelift im Wohnhaus, inklusive Einbau und Inbetriebnahme. Kein lokaler Festpreis; der Betrieb kalkuliert nach Aufmaß.

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Nachrüstung von Aufzügen in Mehrfamilienhäusern ohne Lift, Treppenlifte im Einfamilienhaus und der Umbau von Bädern zur bodengleichen Dusche. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Essen ankommt.

Aufzüge & Barrierefreiheit · Essen

Nordrhein-Westfalen

Richtwert
15.000 bis 50.000 €
Bezogen auf
Homelift im Wohnhaus, inklusive Einbau und Inbetriebnahme
Ausführung
34 bis 152 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
Anfrage
kostenlos, höchstens drei Betriebe
Richtwerte für die Einordnung, keine Angebote. Gerechnet wird nach Aufmaß vor Ort.
Gebiet

Essen und Umgebung, unter anderem Bochum, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Velbert, Heiligenhaus, Hattingen, Wuppertal und Düsseldorf. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.

Betrieb für Aufzüge und barrierefreies Bauen in Essen: worauf es im Bestand ankommt

Essen hat einen vergleichsweise alten Wohnungsbestand und eine entsprechend alte Bewohnerschaft, und beides trifft an einem Punkt zusammen: Die Mehrfamilienhäuser des Wiederaufbaus sind drei- bis viergeschossig und fast durchweg ohne Aufzug gebaut, weil die Bauordnung ihn unter dieser Höhe nicht verlangte. Wird nachgerüstet, führt der Weg meist nicht durch das Treppenauge, das dafür selten breit genug ist, sondern über einen Anbau an der Außenwand mit Zugang vom Treppenpodest. Das ist eine bauliche Veränderung am Gemeinschaftseigentum und braucht den Beschluss der Eigentümergemeinschaft, sowie eine Genehmigung, weil sich Baukörper und Abstandsflächen ändern. Im Süden, in den Hanglagen von Bredeney und Werden, stellt sich die Frage anders: Dort geht es um freistehende Häuser mit Split-Level oder halbgeschossigen Treppen, und die sind für einen geraden Treppenlift ungeeignet — es braucht eine kurvige Schienenführung, und die ist Maßanfertigung.

Mögliche Vorhaben: Nachrüstung von Aufzügen in Mehrfamilienhäusern ohne Lift, Treppenlifte im Einfamilienhaus und der Umbau von Bädern zur bodengleichen Dusche.

Was es kostet

Richtwert

15.000 bis 50.000 €

Homelift im Wohnhaus, inklusive Einbau und Inbetriebnahme.

Ein typischer Orientierungswert liegt bei 30.000 €.

Günstiger wird es

einfaches Liftmodell ohne eigenen Schacht ab etwa 15.000 €, nur zwei Haltestellen, Aufstellung an einer Außenwand.

Teurer wird es

gemauerter Schacht, drei oder mehr Haltestellen, Durchbrüche durch Geschossdecken mit Statiker; die meisten Vorhaben liegen zwischen 20.000 und 38.000 €.

Die Preisorientierung gilt bundesweit. Für Essen liegt keine eigene Preisstichprobe vor. Material, Untergrund, Zugang und Umfang Ihrer Arbeiten bestimmen das Angebot nach dem Ortstermin.

Aufzüge & Barrierefreiheit: Kosten im Detail

Aufzüge & Barrierefreiheit– was kostet das bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.

Angebote einholen

Anfahrt in Essen und Umgebung

Essen grenzt an andere Ruhrgebietsstädte; auch Vorhaben in Bochum, Gelsenkirchen, Mülheim oder Oberhausen können angefragt werden. In schmalen Siedlungsstraßen zählen Containerstandort und Gerüstbreite, in Hanglagen Zufahrt und Höhenunterschiede. Messen Sie Durchgänge und markieren Sie nutzbare Flächen auf einem Plan. Fehlt privater Platz, müssen öffentliche Flächen und die dafür nötigen Erlaubnisse vor der Anlieferung geklärt werden.

Ein Aufzugsanbau braucht eine Schachtgrube und damit Erdarbeiten am Haus, dazu Stellfläche für Kran und Montage. In den engen Straßen des Nordens ist das der knappe Punkt. Bei einem Treppenlift geht es dagegen um Maße: die nutzbare Treppenbreite muss nach Montage noch dem Fluchtweg genügen, und in Mehrparteienhäusern ist das der häufigste Grund, warum ein Lift nicht genehmigt wird. Sagen Sie dazu, wie viele Geschosse überwunden werden sollen, wie breit die Treppe ist und ob es sich um ein Ein- oder ein Mehrfamilienhaus handelt.

Wird öffentlicher Straßenraum gebraucht, sind Aufstellfläche, Zeitraum, Fußgängerführung und mögliche Verkehrsmaßnahmen mit der zuständigen Stelle zu klären. Eine Halteverbotszone sichert Parkraum; sie ersetzt keine Erlaubnis für Gerüst, Container oder andere Baustelleneinrichtungen. Vereinbaren Sie im Angebot, wer Abstimmung, Anträge, Beschilderung und Gebühren übernimmt.

Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.

Was der Betrieb wissen muss

Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Für Ihr Vorhaben sind diese Angaben hilfreich:

  • Wie viele Geschosse sollen erschlossen werden?
  • Geht es um einen Aufzug oder um einen Treppenlift?
  • Ist die Treppe gerade oder gewendelt, und wie breit ist sie?
  • Bei einem Mehrfamilienhaus: liegt ein Beschluss der Eigentümergemeinschaft vor?

Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.

Kontrollpunkte für Aufzüge & Barrierefreiheit

Bauzustände · Aufzüge & Barrierefreiheit

Prüfen, solange Sie noch hinsehen können.

Verdeckte Arbeiten lassen sich später nur mit Aufwand beurteilen. Vereinbaren Sie die passenden Kontrollpunkte mit dem Betrieb im Bauablauf.

Das Aufmaß
Haltestellen, Hubhöhe, Platzbedarf und Traglast; Lift, Schacht, Durchbrüche und Türumbauten getrennt vergleichen.
Vor Bestellung und Beginn
  • Bewegungsräume, Bedienbarkeit und Transfer mit der tatsächlichen Nutzung abstimmen.
  • Tragwerk, Genehmigungen, Rettung bei Störung und laufende Wartung vor Systemwahl klären.
Vor dem Schließen
Befestigung, Durchbrüche und Versorgungsleitungen vor dem Schließen dokumentieren lassen.
Bei der gemeinsamen Übergabe
  • Bedienung, Türen, Notruf oder Notbedienung entsprechend dem System vorführen lassen.
  • Herstellerunterlagen, erforderliche Prüfungen, Wartungsplan und Ansprechpartner für Störung erhalten.

Was zu Aufzüge & Barrierefreiheit dazugehört

Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.

  1. 01.00Bestand aufnehmen: Treppenbreite, Geschosshöhen, Platz für Schacht oder Schiene
  2. 02.00Bei Aufzug: Statik, Schachtgrube, Genehmigung und Abstandsflächen klären
  3. 03.00Bei Treppenlift: Schienenführung aufmessen, gerade oder kurvig
  4. 04.00Montage, elektrischer Anschluss
  5. 05.00Bei Bad und Zugang: Schwellen entfernen, Türen verbreitern, Haltegriffe
  6. 06.00Prüfung, Abnahme, Einweisung

Wie lange es dauert

Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 34 bis 152 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.

  1. Aufmaß und Planung3–14 Tage
  2. Antrag bei Pflegekasse oder KfW14–56 Tage
  3. Genehmigung bei baulicher Änderung14–60 Tage
  4. Montage2–20 Tage
  5. Prüfung und Einweisung1–2 Tage

Drei Fehler, die teuer werden

Zuschüsse nicht vor dem Auftrag beantragt

Sowohl die Pflegekasse als auch die KfW wollen den Antrag vor Beginn der Maßnahme. Wer erst umbaut und dann beantragt, bekommt in der Regel nichts. Bei anerkanntem Pflegegrad ist das ein vierstelliger Betrag, der so verloren geht.

Fluchtweg nicht bedacht

Ein Treppenlift verengt die Treppe. In Mehrparteienhäusern muss die verbleibende Breite weiterhin als Rettungsweg genügen. Das ist der häufigste Grund, warum ein fertig geplanter Lift nicht genehmigt wird.

Halbe Barrierefreiheit

Ein barrierefreies Bad nützt wenig, wenn die Haustür eine Stufe hat oder der Türrahmen zu schmal ist. Gehen Sie den ganzen Weg von der Straße bis zum Bett durch, bevor Sie eine einzelne Maßnahme beauftragen.

Zuschüsse und Steuer

Ein Lift ist nicht allein aufgrund seines Namens zuschussfähig. Die notwendige Verbesserung des Wohnumfelds, das System und die anerkannten Kosten sind vor dem Einbau zu klären. Bei Pflegebedürftigkeit kann die Pflegekasse für eine geeignete Wohnumfeldverbesserung nach § 40 SGB XI bis zu 4.180 Euro je Maßnahme gewähren; mehrere gleichzeitige Umbauten können eine gemeinsame Maßnahme bilden. Bei mehreren Anspruchsberechtigten in einer Wohnung insgesamt höchstens 16.720 Euro je Maßnahme. Vor Umbau mit der Pflegekasse klären. KfW 455-B hat aktuell einen Antragstopp; den Status vor Beauftragung direkt prüfen. Für begünstigte Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im bestehenden Haushalt kann § 35a EStG 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro jährlich je Haushalt, als Steuerermäßigung ermöglichen. Rechnung und Zahlung auf das Konto des Betriebs sind nötig; Material und Neubauarbeiten zählen nicht. Öffentlich bezuschusste Maßnahmen sind von dieser Handwerkerermäßigung ausgeschlossen.

So läuft es

  1. Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
  2. Wir suchen einen passenden Partnerbetrieb für Ihr Vorhaben in Essen. Ihre Anfrage geben wir an höchstens drei passende Betriebe weiter.
  3. Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
  4. Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.

Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.

Weitere Gewerke in Essen

Häufige Fragen zu Aufzüge & Barrierefreiheit

Aufzug oder Treppenlift?

Ein Treppenlift ist deutlich günstiger und in wenigen Tagen montiert, verengt aber die Treppe und trägt nur eine Person. Ein Aufzug erschließt das Haus vollständig, braucht Schacht, Grube und Genehmigung und kostet ein Vielfaches.

Wer zahlt im Mehrfamilienhaus?

Ein Anbau am Gemeinschaftseigentum braucht einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Seit der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes hat jeder Eigentümer Anspruch auf angemessene bauliche Veränderungen zur Barrierefreiheit — die Kosten trägt dann aber in der Regel derjenige, der sie verlangt.

Wie lange dauert es bis zur Bewilligung?

Die Pflegekasse entscheidet meist in zwei bis sechs Wochen. Planen Sie diese Zeit ein, bevor Sie beauftragen — vorzeitiger Beginn kostet den Zuschuss.

Was kostet das bei Ihnen?

Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.

Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage