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bauen

Photovoltaikmit klaren Angeboten.

Module, Wechselrichter, optional Speicher und Wallbox.Ein Partnerbetrieb plant und montiert Ihre Anlage. Lassen Sie im Angebot festhalten, wer Netzanschluss und Marktstammdatenregister übernimmt. bauenX bringt Ihre Anfrage zu passenden Betrieben.

10 kWp ohne Speicher12.000–18.000€ Richtwert
Bis zu drei AngeboteNetzanmeldung im Angebot klärenVertrag direkt mit dem Betrieb

2-4

Tage Montage

20

Jahre EEG-Vergütung

0%

USt bei Eignung

Angebot vom Partnerbetrieb

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben. Wir melden uns mit den nächsten Schritten.

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↓Konfigurator, Datenblatt, Angebot

Projektplanung · Photovoltaik

Dach, Verbrauch und Technik müssen zusammenpassen.

Die Modulzahl allein sagt wenig über ein passendes Projekt. Ein brauchbares Angebot zeigt die Dachbelegung, berücksichtigt Verschattung und nennt die Annahmen für Ertrag und Eigenverbrauch. Speicher und Ersatzstrom sind zusätzliche Entscheidungen mit eigenen Funktionen und Grenzen.

01 / Ihr Vorhaben

Photovoltaik ohne Speicher

Wenn zunächst eine Dachanlage geplant wird und Verbrauch möglichst in die Sonnenstunden verschoben werden kann.

Vor dem Angebot klärenDachbelegung, Wechselrichter und nachvollziehbare Ertragsannahmen vergleichen. Künftige Verbraucher nennen, ohne ihren Verbrauch schon als sicher anzusetzen.

02 / Ihr Vorhaben

Mit Speicher erweitern

Wenn zusätzlich Strom in andere Tageszeiten verschoben werden soll.

Vor dem Angebot klärenNutzbare Speicherkapazität, Ladeleistung und die zugrunde gelegten Verbrauchszeiten erfragen. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung mit und ohne Speicher gegenüberstellen.

03 / Ihr Vorhaben

Ersatzstrom oder Lademanagement

Wenn ausgewählte Verbraucher bei Netzausfall versorgt oder Auto und Wärmepumpe gesteuert werden sollen.

Vor dem Angebot klärenFestlegen, welche Stromkreise versorgt werden und welche Umschalttechnik nötig ist. Ein Speicher allein verspricht keine Versorgung bei Stromausfall.

Vor dem Angebot · Photovoltaik

Damit Sie dasselbe vergleichen.

Jahresverbrauch, Dachfotos, Dachzustand und geplante Verbraucher zusammentragen. Speicherwunsch getrennt angeben.

Ein niedriger Gesamtpreis hilft wenig, wenn im zweiten Angebot andere Arbeiten enthalten sind. Klären Sie diese Punkte mit jedem angefragten Betrieb.

Kostenrahmen im Rechner ansehen →
  1. Wie entstehen Belegungsplan und Ertragsschätzung? Verschattung, Ausrichtung und Annahmen offenlegen lassen.

  2. Welche Größe von Anlage, Wechselrichter und optionalem Speicher passt zu Verbrauch und Nutzung? Mehr Kapazität ist nicht automatisch wirtschaftlicher.

  3. Sind Dachzustand, Tragfähigkeit, Leitungswege und Zählerschrank vor Montage geklärt?

Nebenleistungen und Zusatzkosten klären
  • Gerüst, Elektroanpassungen, Anmeldung und Netzanschluss mit Zuständigkeiten im Angebot ausweisen.
  • Speicher, Ersatzstromfunktion und Lademanagement als eigene Optionen mit konkreten Funktionen vergleichen.
  • Vergleichen Sie Mengen, Material, Arbeitsleistung und Umsatzsteuer. Lassen Sie offene Positionen und die Abrechnung zusätzlicher Arbeiten schriftlich erläutern.
Bei der Übergabe festhalten

Inbetriebnahme, Anmeldungen, Schaltplan und Zugang zur Überwachung vereinbaren. Produktgarantien und Bedingungen einzeln lesen.

Angebote lesen lernen

Mehr Kilowattstunden auf Papier sind keine bessere Planung.

Die beiden Beschreibungen zeigen fiktive Angebotsumfänge. Welche Leistungen Ihr Vorhaben braucht, entscheidet die Bestandsaufnahme.

Umfang noch offen

Ein Jahresertrag ist genannt, aber Dachfläche, Verschattung und Eigenverbrauchsannahmen werden nicht erklärt.

Umfang nachvollziehbar

Belegungsplan und Ertragsannahmen sind nachvollziehbar; Speicher und zusätzliche Funktionen sind getrennte Optionen.

Ihre Rückfrage: Wie ändert sich das Ergebnis ohne Speicher und bei einem anderen Eigenverbrauch, und welche Arbeiten fehlen noch bis zur Inbetriebnahme?

Vor dem ersten Gespräch

Diese Unterlagen machen Ihr Projekt greifbar.

  • Dachfotos, Dachalter und bekannte Reparaturen
  • Stromverbrauch und soweit bekannt typische Verbrauchszeiten
  • Fotos von Zählerschrank und möglichen Leitungswegen
  • Geplante Wallbox, Wärmepumpe und konkret gewünschte Ersatzstromfunktion

Ihre Anfrage vorbereiten

Ersetzen Sie die Angaben in eckigen Klammern. Noch offene Fragen dürfen offen bleiben. Dieser Entwurf wird erst versendet, wenn Sie selbst eine Anfrage abschicken.

Bauzustände · Solar & Photovoltaik

Prüfen, solange Sie noch hinsehen können.

Verdeckte Arbeiten lassen sich später nur mit Aufwand beurteilen. Vereinbaren Sie die passenden Kontrollpunkte mit dem Betrieb im Bauablauf.

Das Aufmaß
Modulbelegung und kWp, Ausrichtung, Verschattung; Speicher in nutzbaren kWh und Ladeleistung getrennt vergleichen.
Vor Bestellung und Beginn
  • Dachzustand und tragfähige Befestigung klären; konkrete Ertrags- und Verbrauchsannahmen offenlegen lassen.
  • Zählerschrank, Netzanschluss, Gerüst und gewünschte Ersatzstromfunktion als eigene Leistungen erfassen.
Vor dem Schließen
Dachbefestigungen, Kabelwege und Durchführungen dokumentieren lassen, solange sie erreichbar sind.
Bei der gemeinsamen Übergabe
  • Anlagenplan, Prüf- und Inbetriebnahmeunterlagen sowie Zugang zur Ertragsüberwachung erhalten.
  • Netzbetreiber-Anmeldung und Registrierung von Anlage und Speicher mit Nachweisen und Zuständigkeit abschließen.
Zuschuss und Steuer: den eigenen Anspruch prüfen

Für bestimmte Photovoltaikanlagen und zugehörige wesentliche Komponenten gilt der Nullsteuersatz nach § 12 Absatz 3 UStG. Voraussetzungen und Steuerbezug im Angebot benennen; Wartung und reine Reparaturen sind gesondert zu beurteilen. Die Einspeisevergütung folgt dem geltenden EEG-Regelwerk. Landes- oder kommunale PV- und Speicherzuschüsse nur bei tatsächlich offener Antragstellung und passenden Bedingungen einplanen.

Das Angebot prüfen

Vergleichbarkeit

Ein gutes Angebot lässt keine Lücken.

Ein günstiger Preis hilft nur, wenn dieselben Leistungen enthalten sind. Vergleichen Sie Komponenten, Arbeiten am Gebäude und die Zuständigkeiten für Anmeldung und Übergabe. Fragen Sie nach, wenn eine Position fehlt.

TechnikModulmodell
TechnikWechselrichter
TechnikMontagesystem
OptionalSpeichergröße
UmfangDacharbeiten
UmfangZählerschrank
ZuständigkeitNetzanmeldung
PlanungErtragsprognose
UnterlagenGarantien
AngebotGesamtpreis

Hersteller, Modelle und der genaue Leistungsumfang gehören ins Angebot

So entsteht Ihre Anlage

6 Schritte · bis zu 3 Angebote

Von der Anfrage bis zum eigenen Strom.

Ein typischer Ablauf als Modell. Konkrete Termine und Zuständigkeiten stehen im Angebot des Partnerbetriebs.

  1. Vor-Ort-Termin

    Vor dem Angebot
  2. Planung & Anmeldung

    Nach Aufmaß
  3. Material vor Ort

    Nach Terminplan
  4. Montage auf dem Dach

    Je nach Dach
  5. Wechselrichter & Speicher

    Nach Planung
  6. Inbetriebnahme

    Nach Freigabe
0%

Konfigurator

Was Ihre Anlage
ungefähr kostet.

Stellen Sie Verbrauch, Dachfläche, Speicher und Wallbox ein. Sie sehen sofort die empfohlene Anlagengröße, den größenabhängigen Kostenansatz, einen vereinfachten Jahresnutzen und den verbleibenden Netzbezug.

Die Werte basieren auf vereinfachten regionalen Ertragswerten zu Modul-Effizienz, Sonneneinstrahlung und Speicher-Eigennutzung. Das Angebot des Betriebs enthält die Detail-Auslegung für Ihr konkretes Dach.

Eigenverbrauch

abhängig vom Verbrauch

mit und ohne Speicher vergleichen

Ertrag in Bayern

950 kWh/kWp

pro Jahr

Solar-Rechner

Was beeinflusst Preis, Ertrag und Netzbezug? Ein veränderbares Rechenbeispiel.

Default 950 kWh pro kWp · Süddeutschland
5.000 kWh

2-Personen ca. 2.500 kWh, Familie mit Wärmepumpe und E-Auto bis 10.000+ kWh

36 ct/kWh

Tragen Sie den Arbeitspreis aus Ihrer Stromrechnung ein. Der Grundpreis ist hier nicht enthalten.

40 m²

Süd-Ausrichtung mit Standard-Neigung 30 Grad ist die Referenz (100 Prozent). Andere Konstellationen reduzieren den Jahresertrag entsprechend, sind aber wirtschaftlich weiterhin sinnvoll.

Eine 8 kWp Anlage ohne Speicher produziert jährlich rund 7.600 kWh. Davon decken Sie 1.500 kWh selbst, 6.100 kWh fließen ins Netz.

Empfohlene Anlage

8 kWp

7.600 kWh Ertrag pro Jahr

Beispielpreis aus Angebotsstichprobe

14.560 €

PV; Extras separat prüfen

So setzt sich der Ansatz zusammen

PV-Anlage · 8 kWp × 1.820 €14.560 €

Diese Mittelwerte aus 71 PV- und 70 Speicherangeboten (2025–2026) zeigen vor allem den Einfluss der Größe. Die Verbraucherzentrale bezeichnet die Stichprobe ausdrücklich nicht als aktuellen Preisführer. Zählerschrank, Dacharbeiten und besondere Anschlüsse können zusätzlich kosten. Untersuchung der Verbraucherzentrale ↗

Rechnerischer Bruttonutzen

Eigenverbrauch-Ersparnis540 €/Jahr
Einspeisevergütung470 €/Jahr
Summe pro Jahr vor Folgekosten1.010 €

Geschätzter Autarkiegrad

30 %

Strom aus dem Netz

3.500 kWh/Jahr

Annahmen: 950 kWh Ertrag pro kWp und Jahr (Süddeutschland-Default),36 ct/kWh Strom-Arbeitspreis, 7,70 ct/kWh gewichtete Teileinspeisung (Inbetriebnahme Aug.–Dez. 2026). Die Rechnung zeigt einen möglichen ersten Jahresnutzen vor Wartung, Ersatzteilen, Degradation, zeitweise ausbleibender EEG-Vergütung und Strompreisänderungen. Sie ist keine Renditeprognose und kein Angebot. Die tatsächlichen Werte hängen auch von Verschattung und Ihrem Verbrauchsprofil ab.

Angebote für meine Anlage anfragen

Eigenverbrauch

Wie viel Strom bleibt bei Ihnen.

Ohne Speicher fließen ungenutzte Mittagsspitzen ins Netz. Mit Speicher decken Sie Abend und Nacht aus eigener Produktion.

Eigenverbrauchs-Quote
17 Prozent
Autarkie
92 Prozent
Eingespeist
62 kWh
Aus dem Netz
1 kWh
ProduktionVerbrauchEigenverbrauch
Tag im Mai
00 Uhr06 Uhr12 Uhr18 Uhr23 Uhr

Beispiel-Tag mit 8 kWp Anlage und Familie. Mit Speicher wandert der Mittagsüberschuss in den Akku und versorgt Abend und früher Morgen, statt für 7,70 ct/kWh ins Netz zu gehen (Teileinspeisung bis 10 kW, Aug.–Dez. 2026).

Angebotsprüfung

Was tatsächlich auf Ihr Dach kommt.

Die konkrete Anlage legt der ausführende Partnerbetrieb mit Ihnen fest. Diese Liste hilft Ihnen, Angebote und den späteren Lieferumfang zu prüfen.

Lassen Sie sich Modellbezeichnungen und Garantiebedingungen schriftlich geben. Marken, Kapazitäten und Laufzeiten gelten nur, wenn sie im jeweiligen Angebot stehen.

PV-Module

Prüfpunkte
Im Angebot prüfen
Hersteller, exakte Modellbezeichnung, Anzahl, Leistung pro Modul und Gesamtleistung in kWp
Auf dem Dach
Belegungsplan, Ausrichtung, mögliche Verschattung und Befestigungsart
Garantie
Produkt- und Leistungsgarantie getrennt ausweisen lassen; Bedingungen und Anspruchsgegner prüfen

Wechselrichter & Elektrik

Prüfpunkte
Im Angebot prüfen
Hersteller, Modell, Nennleistung, Zahl der MPP-Tracker und Eignung für den geplanten Speicher
Nebenarbeiten
Zählerschrank, Leitungswege, Überspannungsschutz und Netzanschluss ausdrücklich aufführen
Übergabe
Schaltplan, Mess- und Inbetriebnahmeprotokoll sowie Zugang zum Monitoring vereinbaren

Speicher & Wallbox, falls gewünscht

Prüfpunkte
Speicher
Nutzbare statt nur nominelle Kapazität, Lade-/Entladeleistung und Aufstellort vergleichen
Wirtschaftlichkeit
Mehrkosten gegen realistischen Eigenverbrauch rechnen; ein Speicher lohnt sich nicht bei jedem Verbrauchsprofil
Wallbox
Ladeleistung, PV-Überschussladen, erforderliche Elektroarbeiten und Netzbetreiber-Meldung klären

Montage & Vertrag

Prüfpunkte
Leistungsumfang
Gerüst, Dachhaken, Kabelwege, mögliche Dacharbeiten, Zählerschrank und Entsorgung als Positionen prüfen
Anmeldung
Zuständigkeit für Netzbetreiber, Zählertausch und Marktstammdatenregister schriftlich festhalten
Preis & Termin
Gesamtpreis, mögliche Nachträge, Zahlungsplan und voraussichtlichen Inbetriebnahmetermin vergleichen

In 3D ansehen

Ihre Anlage, bevor sie auf dem Dach liegt.

Drehen Sie das Modulfeld und sehen Sie, woraus eine Anlage besteht: Module, Unterkonstruktion und Verkabelung als interaktives Modell statt Katalogfoto.

Module
Beispiel eines Modulfelds
Wechselrichter
Passend zur Anlagenleistung
Speicher
Optional nach Verbrauch
Montage
Dachhaken + Aluprofil

Vereinfachte Echtzeit-Visualisierung. Die Ausführung plant Ihr Partnerbetrieb. Alle Preisangaben sind Orientierungswerte für den dargestellten Umfang, kein Angebot von bauenX. Was Ihr Vorhaben kostet, sagt Ihnen der Partnerbetrieb nach Besichtigung.

Modell wird geladen
bauenX · Interaktive Ansicht↻ Ziehen zum Drehen

Ablauf & Zuständigkeit

Von der Anfrage zum eigenen Strom.

Ein guter Ablauf trennt Vermittlung, Planung und Ausführung. Die Schritte sind typisch; Termine und Leistungen legt der Betrieb in seinem Angebot fest.

Wohnhaus am Abend als Illustration für eine Photovoltaik-Anlage
  1. 01

    Projekt beschreiben

    Sie · bauenX

    Sie nennen Ort, Dach und ungefähren Stromverbrauch. bauenX nimmt Ihre Anfrage auf und sucht passende Solarpartner. Das verpflichtet Sie zu keinem Auftrag.

  2. 02

    Dach und Bedarf prüfen

    Partnerbetrieb · Sie

    Der Betrieb klärt geeignete Dachfläche, Verschattung, Zählerschrank und Ihre Wünsche zu Speicher oder Wallbox. Ob ein Termin vor Ort nötig ist, hängt vom Gebäude ab.

  3. 03

    Angebote vergleichen

    Partnerbetrieb · Sie

    Sie erhalten nach Verfügbarkeit bis zu drei Angebote direkt von Partnerbetrieben. Vergleichen Sie Modellbezeichnungen, Gerüst, Elektroarbeiten, Anmeldung, Garantiebedingungen und den Gesamtpreis.

  4. 04

    Vertrag und Anmeldung

    Partnerbetrieb · Sie

    Wenn ein Angebot passt, schließen Sie den Vertrag mit dem ausführenden Betrieb. Vereinbaren Sie schriftlich, wer Netzanfrage, Zählertausch und Marktstammdatenregister übernimmt.

  5. 05

    Montage und Inbetriebnahme

    Partnerbetrieb

    Der Partnerbetrieb montiert die Anlage, erledigt die vereinbarten Elektroarbeiten und nimmt sie in Betrieb. Die Dauer hängt von Dach, Netzbetreiber und Lieferumfang ab.

  6. 06

    Übergabe und Betrieb

    Partnerbetrieb · Sie

    Lassen Sie sich Messprotokoll, Schaltplan, Garantiedokumente, Anmeldung und Monitoring-Zugang geben. Mängel melden Sie dem ausführenden Betrieb; bauenX bleibt für Rückfragen erreichbar.

Wirtschaftlichkeit verstehen

Die beste Zahl steht nicht auf dem Modul.

Eine Anlage rechnet sich nicht wegen einer glatten Gewinnzahl über 25 Jahre. Entscheidend sind der vollständige Kaufpreis, Ihr tatsächlicher Eigenverbrauch und die Kosten nach der Montage.

01 / 03

Den Preis richtig lesen

Vergleichen Sie die PV-Anlage zunächst ohne Speicher: Module, Wechselrichter, Montage, Gerüst, Elektroarbeiten und Anmeldung gehören in den Leistungsumfang. Ein günstiger kWp-Preis hilft wenig, wenn Zählerschrank oder Dacharbeiten später als Nachtrag kommen.

Welche Positionen sind im Angebot enthalten?

02 / 03

Strom zur richtigen Zeit nutzen

Eigenverbrauch ersetzt eingekauften Strom; für Überschüsse erhalten Sie die deutlich niedrigere Einspeisevergütung. Die Jahresproduktion allein verrät noch nicht, wie viel Strom Sie selbst nutzen: Tagesverlauf, Winter und ein möglicher Speicher ändern das Ergebnis.

Wie wurde Ihr Verbrauchsprofil berücksichtigt?

03 / 03

Folgekosten mitrechnen

Wartung, Versicherung, Messstellenbetrieb und spätere Ersatzteile gehören in die Rechnung. Ein Batteriespeicher kann den Netzbezug senken, hält aber häufig kürzer als die PV-Module. Vergleichen Sie deshalb zwei vollständige Angebote: dieselbe Anlage einmal ohne und einmal mit Speicher.

Was kostet der Speicher zusätzlich, und wann könnte Ersatz nötig sein?

Angebote vergleichen

Zwei Rechnungen, dieselbe Dachfläche.

Lassen Sie sich die erwartete Strommenge, den Netzbezug und den jährlichen finanziellen Nutzen für die Variante ohne Speicher und mit Speicher getrennt ausweisen. Fragen Sie nach allen Annahmen und einer Sensitivität bei niedrigerem Eigenverbrauch. Dann erkennen Sie, ob sich der Aufpreis des Speichers für Ihren Haushalt trägt.

Eigenes Szenario berechnen

Hintergrund: Preisvergleich der Verbraucherzentrale und Hinweise zur Speicherauslegung. Eine allgemeingültige Rendite oder Amortisationszeit lässt sich daraus nicht ableiten.

Förderlandschaft

Was der Staat dazugibt.

Vergütung, Steuern und lokale Zuschüsse sind unterschiedliche Dinge. Die beiden EEG-Sätze hier gelten für Inbetriebnahmen von August bis Dezember 2026 und Gebäudeanlagen bis 10 kW. Die passende Variante hängt von Ihrem Eigenverbrauch ab; prüfen Sie den gültigen Satz vor der Entscheidung.

UStG § 12 Abs. 3

Nullsteuersatz für begünstigte PV

aktiv

Vorteil

0 Prozent

Für begünstigte PV-Anlagen gilt auf Module, wesentliche Komponenten und Installation der Umsatzsteuersatz von null Prozent. Prüfen Sie die Voraussetzungen im konkreten Angebot.

Quelle: Bundesfinanzministerium, PV-FAQ

EEG 2026

Einspeisevergütung mit Eigenverbrauch

aktiv

Vorteil

7,70 ct/kWh

Für Teileinspeisung auf Gebäuden bis 10 kW bei Inbetriebnahme zwischen August und Dezember 2026. Der Anspruch läuft nach EEG grundsätzlich 20 Jahre plus Rest des Inbetriebnahmejahres. Zuständigkeiten für Anmeldung schriftlich vereinbaren.

Quelle: Bundesnetzagentur, August bis Dezember 2026

EEG 2026 · Volleinspeisung

Einspeisevergütung ohne Eigenverbrauch

aktiv

Vorteil

12,22 ct/kWh

Für Volleinspeisung auf Gebäuden bis 10 kW bei Inbetriebnahme zwischen August und Dezember 2026. Entscheiden Sie vor der Anmeldung, ob Eigenverbrauch oder Volleinspeisung zu Ihrem Verbrauch passt.

Quelle: Bundesnetzagentur, August bis Dezember 2026

EStG § 3 Nr. 72

Einkommensteuer-Befreiung

aktiv

Vorteil

steuerfrei

Einnahmen und Entnahmen aus begünstigten kleinen PV-Anlagen können einkommensteuerfrei sein. Maßgeblich sind unter anderem Anlagengröße und Gebäudeart; prüfen Sie den Einzelfall.

Quelle: Bundesfinanzministerium, Einkommensteuerhinweise

Kommune

Regionale Programme

örtlich prüfen

Vorteil

regional unterschiedlich

Manche Kommunen fördern einzelne Solarmaßnahmen. Ob vor Ort ein Programm geöffnet ist, erfahren Sie bei Ihrer Stadt oder Ihrem Stadtwerk.

Quelle: Jeweilige Stadt- oder Kreisverwaltung

Weitere Ortsratgeber zu Solar & Photovoltaik: Lüneburg, Flensburg, Gera, Tübingen, Dessau-Roßlau, Rosenheim, Neuruppin, Hanau, Quedlinburg, Neumünster, Freiberg, Suhl und 153 weiteren Städten. Die vollständige Liste steht in der Übersicht nach Ort. Ist Ihre Gegend nicht dabei, können Sie Ihr Vorhaben trotzdem anfragen.

Häufige Fragen

Direkt beantwortet.

Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie uns an info@bauenx.de

  • Als erste Planung rechnen Sie mit etwa 45 bis 55 m² geeigneter Modulfläche. Tatsächlich hängen Leistung und Belegung von Modulgröße, Dachfenstern, Abständen, Ausrichtung und Verschattung ab. Eine Belegungsplanung zeigt, was auf Ihr Dach passt.

  • Ja. Module liefern auch bei diffusem Licht Strom, in den dunklen Monaten aber deutlich weniger. Lassen Sie sich einen monatlichen Ertragsverlauf für Ihren Standort zeigen statt nur eine Jahreszahl.

  • Eine Standardanlage schaltet bei Netzausfall ab. Für Ersatzstrom braucht es passende Komponenten und eine sichere Trennung vom Netz. Fragen Sie nach den tatsächlich versorgten Stromkreisen und lassen Sie diese Funktion im Angebot aufführen.

  • Eine gute Planung berücksichtigt Bäume, Gauben und Nachbargebäude sowie die Tragfähigkeit des Dachs. Fragen Sie nach Verschattungsanalyse, Befestigungssystem und einer statischen Prüfung, wenn der Dachaufbau oder sein Zustand unklar ist.

Transparenz

Was im Kleingedruckten steht.

Sechs Punkte unterscheiden ein belastbares Solar-Angebot von einem Marketing-Versprechen. Wir zeigen die Branchenpraxis und worauf Sie bei einer Anfrage über bauenX achten sollten. Die Prüfpunkte helfen auch, wenn Sie unabhängig davon Angebote vergleichen.

01

Eigentum der Anlage

Branchenpraxis

Pacht- und Mietmodelle: Die Anlage bleibt 18 bis 25 Jahre Eigentum des Anbieters. Sie zahlen monatliche Raten, bei vorzeitiger Beendigung fallen Restwerte an.

Für Ihr Angebot

Prüfen Sie, ob das Angebot einen Kauf, eine Miete oder eine Pacht vorsieht und wann das Eigentum übergeht. Das steht im Vertrag mit dem Partnerbetrieb.

02

Wer steht im Vertrag

Branchenpraxis

Vermittler-Plattformen reichen Aufträge über mehrere Stationen weiter, vom Portal über Regionalbüros bis zum ausführenden Betrieb. Bei Mängeln entstehen lange Zuständigkeits-Ketten, in denen sich am Ende niemand verantwortlich fühlt.

Für Ihr Angebot

Der Werkvertrag läuft direkt zwischen Ihnen und dem Partnerbetrieb. Wir vermitteln nur und sind nicht Vertragspartei.

03

Modul-Spezifikation im Vertrag

Branchenpraxis

Verträge nennen häufig nur einen Hersteller-Pool oder Tier-1-Klassifizierung. Welches konkrete Modell verbaut wird, entscheidet der Anbieter nach Verfügbarkeit.

Für Ihr Angebot

Verlangen Sie vor der Unterschrift Hersteller, Modell, Leistung und eine Regel für den Fall, dass ein Bauteil nicht lieferbar ist. Seriennummern gehören in die Übergabeunterlagen.

04

Preis-Klauseln

Branchenpraxis

Festpreis-Angebote enthalten teils Anpassungsklauseln bei Komponenten-Verknappung, Wechselkurs-Schwankungen oder Materialpreis-Steigerungen über drei Prozent.

Für Ihr Angebot

Vergleichen Sie den Endpreis einschließlich Gerüst, Zählerschrank und Anmeldung. Prüfen Sie, welche Änderungen Mehrkosten auslösen und wann Zahlungen fällig werden.

05

Garantie-Verantwortung

Branchenpraxis

Beworbene 25-Jahre-Komplett-Garantien sind oft Versprechen des Anbieters. Bei dessen Insolvenz greift nur noch die Hersteller-Garantie auf einzelne Komponenten.

Für Ihr Angebot

Fordern Sie die konkreten Herstellerbedingungen an. Gesetzliche Mängelrechte gegenüber dem ausführenden Betrieb sind davon getrennt; ihre Frist hängt von Leistung und Vertrag ab (§ 634a BGB).

06

Netzanmeldung und Behörden

Branchenpraxis

Anschluss-Anfrage beim Netzbetreiber und Marktstammdaten-Eintrag werden teils als Zusatzleistung berechnet oder bleiben Aufgabe des Eigentümers.

Für Ihr Angebot

Halten Sie im Angebot fest, wer die Netzanfrage, den Zählertausch und den Eintrag im Marktstammdatenregister erledigt und welche Unterlagen Sie bekommen.

Was Sie konkret bekommen

Angebot, Komponenten-Liste, Garantiebedingungen.
Vor der Unterschrift prüfen.

Garantien

Wer wie lange haftet.

Die Grafik zeigt beispielhafte Laufzeiten. Herstellergarantien hängen vom konkreten Produkt und seinen Bedingungen ab. Die EEG-Vergütung folgt eigenen gesetzlichen Regeln; Mängelrechte gegenüber dem ausführenden Betrieb sind davon zu unterscheiden.

Hersteller
Hersteller-Komponente
Gesetzlich (EEG)
  • Modul-Leistungsgarantie
    Hersteller
    25J

    Beispiel einer 25-jährigen Leistungsgarantie. Die garantierte Restleistung hängt vom Modul und Hersteller ab.

  • EEG-Einspeisevergütung
    Gesetz
    20J

    Für Anlagen bis 10 kW mit Teileinspeisung: 7,70 ct/kWh bei Inbetriebnahme von August bis Dezember 2026. Den gültigen Satz für Ihr Projekt bei der Bundesnetzagentur prüfen.

  • Modul-Produktgarantie
    Hersteller
    12J

    Beispiel einer 12-jährigen Produktgarantie gegen Material- und Verarbeitungsfehler; konkrete Laufzeit prüfen.

  • Wechselrichter-Garantie
    Hersteller
    10J

    Beispiel für 10 Jahre. Manche Modelle haben kürzere Fristen oder eine kostenpflichtige Verlängerung.

  • Speicher-Garantie
    Hersteller
    10J

    Beispiel für 10 Jahre. Restkapazität, Zyklenbegrenzung und Ausschlüsse stehen in den Herstellerbedingungen.

Lassen Sie sich alle Garantiebedingungen und Seriennummern bei der Übergabe geben. Den aktuellen EEG-Satz veröffentlicht die Bundesnetzagentur.

Anfrage stellen

Nächster Schritt

Angebot
vom passenden Partnerbetrieb.

Kurz beschreiben was Sie planen. Wir geben Ihre Anfrage an einen passenden Partnerbetrieb weiter, das Angebot kommt dann direkt von ihm. Für Sie kostenlos, unverbindlich, ohne Druck.

Kosten im Detail

Was Solaranlage kostet

Die Beiträge erklären Kostenfaktoren und enthalten Orientierungswerte für den jeweils beschriebenen Umfang. Prüfen Sie die Quellen und Annahmen im Beitrag. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt der Betrieb in seinem Angebot.