Dämmung auf Holzständerwänden, Putzfassaden der 1960er und 1970er Jahre und Instandsetzung von Bekleidungen. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Sindelfingen ankommt.
Fassadensanierung · Sindelfingen
Baden-Württemberg
- Richtwert
- 110 bis 200 €/m²
- Bezogen auf
- Wärmedämmverbundsystem inklusive Gerüst, Putz und Anstrich
- Ausführung
- 13 bis 51 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Sindelfingen und Umgebung, unter anderem Böblingen, Leonberg, Stuttgart, Weil der Stadt, Magstadt, Renningen, Grafenau und Ehningen. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Fassadenbetrieb in Sindelfingen: worauf es im Bestand ankommt
Eine Holzständerwand aus den 1970er Jahren hat meist 80 bis 100 Millimeter Mineralwolle im Gefach und erreicht damit einen U-Wert von etwa 0,5 W/(m²·K) oder schlechter — der energetische Sprung durch eine Dämmung ist hier also groß. Zwei Dinge unterscheiden die Arbeit aber von einem massiven Haus. Erstens die Befestigung: Ein Dämmsystem wird nicht in die Beplankung gedübelt, sondern in die tragenden Ständer geschraubt, und die liegen in einem Raster, das vorher aufgenommen werden muss. Wer nach Gefühl setzt, trifft die Platte und nicht das Holz. Zweitens die Bauphysik: Eine Holzständerkonstruktion ist ein mehrschichtiger Aufbau mit einer Dampfbremse innen, und eine zusätzliche Dämmung außen verschiebt die Temperaturverhältnisse in diesem Aufbau. Ob das unkritisch ist, hängt davon ab, wie die Wand innen aufgebaut ist und ob die Dampfbremse dicht ist — und diese Prüfung gehört vor die Ausführung, weil Feuchte im Holz ein anderer Schaden ist als Feuchte in Mauerwerk.
Am häufigsten geht es dabei um Dämmung auf Holzständerwänden, Putzfassaden der 1960er und 1970er Jahre und Instandsetzung von Bekleidungen.
Was es kostet
110 bis 200 €/m²
Wärmedämmverbundsystem inklusive Gerüst, Putz und Anstrich.
Ein typischer Orientierungswert liegt bei 150 €/m².
Günstiger wird es
freistehendes Haus, glatte Fassade ohne Gliederung, geringe Höhe.
Teurer wird es
Ensembleschutz, gegliederte Fassade, Balkone, Gerüst auf öffentlichem Grund.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Sindelfingen — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Fassadensanierung– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Sindelfingen und Umgebung
Böblingen grenzt direkt an, Leonberg, Magstadt, Renningen und Ehningen liegen keine 15 km entfernt, Stuttgart und Weil der Stadt am Rand des Umkreises — die 25 km decken den Landkreis Böblingen und den südwestlichen Stuttgarter Rand ab. Innerhalb davon ist die Anfahrt für einen Sindelfinger Betrieb Tagesgeschäft, wobei der Berufsverkehr rund um das Werk die Fahrzeiten zu den Randzeiten verlängert.
Platz für Gerüst und Material ist auf den Grundstücken vorhanden, eine Zufahrt bis ans Haus ist der Normalfall. Auch die Gerüstverankerung geht in die Ständerkonstruktion und nicht in Mauerwerk — das gehört dem Gerüstbauer gesagt. Klären Sie, ob eine vorhandene Bekleidung abgenommen wird und wohin sie entsorgt wird.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei fassadensanierung kommt es auf diese Punkte an:
- Wie groß ist die Fassadenfläche, und wie viele Geschosse hat das Haus?
- Ist das Haus in Holzständerbauweise gebaut?
- Ist bekannt, wie die Wand innen aufgebaut ist?
- Soll eine vorhandene Bekleidung erhalten oder ersetzt werden?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Fassadensanierung dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Zustand aufnehmen: Risse, Hohlstellen abklopfen, Feuchte und Salzausblühungen
- 02.00Gerüst stellen, bei öffentlichem Grund mit Genehmigung
- 03.00Untergrund vorbereiten: reinigen, lose Teile abschlagen, grundieren
- 04.00Risse schließen, Putz ausbessern oder neu aufbringen
- 05.00Anstrich, bei Klinker stattdessen Fugen ausräumen und neu verfugen
- 06.00Sockel und Anschlüsse, Gerüstabbau, Abnahme
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 13 bis 51 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Zustandsaufnahme und Angebot3–10 Tage
- Gerüst und Genehmigung2–14 Tage
- Untergrund vorbereiten2–6 Tage
- Putz oder Fugen4–15 Tage
- Anstrich und Abnahme2–6 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Ursache der Risse nicht geklärt
Ein Riss im Putz kann harmlose Schwindrissbildung sein oder ein Zeichen für Setzung im Bauwerk. Wer das Zweite überputzt, sieht den Riss nach einem Winter wieder, dann mit Wasser dahinter. Bei durchgehenden, diagonal verlaufenden Rissen gehört ein Statiker davor, nicht der Maler.
Falscher Mörtel auf altem Ziegel
Zementmörtel ist härter als ein historischer Ziegel. Die Fuge nimmt dann keine Bewegung mehr auf, stattdessen platzt die Steinoberfläche ab. Auf altem Mauerwerk gehört ein weicherer Kalkmörtel, und das gehört ins Angebot.
Gerüst nicht mitgerechnet
Gerüst und Lohn machen bei Fassadenarbeiten den größeren Teil aus. Wenn es ohnehin steht, sind weitere Arbeiten daran deutlich günstiger. Wer Fassade, Fenster und Dach nacheinander in getrennten Jahren angeht, zahlt das Gerüst dreimal.
Zuschüsse und Steuer
Ein reiner Anstrich wird nicht bezuschusst. Wird zugleich gedämmt, greift die BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle: seit 21. Juli 2026 sind das 15 Prozent Grundförderung bei höchstens 30.000 Euro förderfähigen Kosten. Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein. Ohne Dämmung bleibt §35a EStG mit 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Sindelfingen arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Sindelfingen
- Sanierungsbetrieb in Sindelfingen
- Trockenbauer in Sindelfingen
- Elektrobetrieb in Sindelfingen
- Badsanierer in Sindelfingen
- Fliesenleger in Sindelfingen
- Bodenleger in Sindelfingen
- Fensterbaubetrieb in Sindelfingen
- Dachdeckerbetrieb in Sindelfingen
- Heizungsbauer in Sindelfingen
- Malerbetrieb in Sindelfingen
- Solarbetrieb in Sindelfingen
Häufige Fragen zu Fassadensanierung
Wie oft muss eine Fassade gestrichen werden?
Ein guter Anstrich hält 10 bis 15 Jahre, an der Wetterseite weniger. Klinkerfassaden brauchen keinen Anstrich, aber alle paar Jahrzehnte eine Fugensanierung.
Anstrich oder gleich dämmen?
Wenn die Fassade ohnehin eingerüstet wird, ist das der günstigste Moment zum Dämmen, weil Gerüst und Rüstzeit nur einmal anfallen. Bei gegliederten Altbaufassaden mit Gesimsen und Stuck scheidet ein Dämmsystem allerdings meist aus.
Was bedeuten weiße Ausblühungen?
Das sind Salze, die mit Feuchte an die Oberfläche wandern. Sie sind kein Schönheitsfehler, sondern ein Hinweis auf eindringendes Wasser. Vor dem Anstrich gehört die Quelle gefunden, sonst kommt es zurück.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage

