Neuinstallationen im Altbau, Zählerschränke, die getauscht werden, und Überspannungsschutz, der nachgerüstet wird. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Fulda ankommt.
Elektroinstallation · Fulda
Hessen
- Richtwert
- 80 bis 250 €/m²
- Bezogen auf
- Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll
- Ausführung
- 7 bis 25 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Fulda und Umgebung, unter anderem Petersberg, Künzell, Hünfeld, Neuhof, Großenlüder, Bad Salzschlirf, Schlitz und Gersfeld. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Elektrobetrieb in Fulda: worauf es im Bestand ankommt
Bei einer Elektroinstallation in Fulda lohnt eine Unterscheidung, die viele Angebote nicht machen: Blitzschutz und Überspannungsschutz sind zwei verschiedene Dinge. Die Blitzschutzanlage führt den Strom eines Einschlags außen am Gebäude vorbei in die Erde; ob sie gefordert ist, richtet sich nach § 49 der Hessischen Bauordnung und hängt davon ab, ob nach Lage, Bauart oder Nutzung ein Blitzschlag leicht eintreten oder schwere Folgen haben kann. Genau das Kriterium Lage ist hier relevant, weil viele Häuser an den Ortsrändern und in den Höhenlagen frei stehen. Der Überspannungsschutz dagegen sitzt innen, in der Verteilung, und schützt die Elektronik vor Spannungsspitzen, die über die Versorgungsleitung hereinkommen — auch bei einem Einschlag mehrere Hundert Meter entfernt. Er ist nicht optional: Nach DIN VDE 0100-443 und -534 sind Anlagen, die nach dem 14. Dezember 2018 in Betrieb gehen, nach diesen Normen zu errichten, und für Wohngebäude ist Überspannungsschutz damit der Regelfall. Für viele Häuser genügt ein Gerät vom Typ 2, eingebaut so nah wie möglich am Speisepunkt.
Am häufigsten geht es dabei um Neuinstallationen im Altbau, Zählerschränke, die getauscht werden, und Überspannungsschutz, der nachgerüstet wird.
Was es kostet
80 bis 250 €/m²
Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll.
Ein typischer Orientierungswert liegt bei 120 €/m².
Günstiger wird es
Teilerneuerung statt Komplettaustausch liegt bei 60 bis 90 €/m², ebenso Aufputz oder Kabelkanal; ohnehin offene Wände sparen das Stemmen.
Teurer wird es
dichte Steckdosenbelegung, KNX-Bussystem mit 150 bis 300 €/m², Massivwände, Umbau von Netzanschluss und Zählerplatz je 1.000 bis 2.400 € zusätzlich.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Fulda — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Elektroinstallation– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Fulda und Umgebung
Petersberg und Künzell grenzen direkt an, Hünfeld und Neuhof liegen keine 20 km entfernt, Gersfeld schon in der Rhön — der Umkreis von 30 km deckt das Fuldaer Umland ab. Innerhalb davon ist die Anfahrt für einen Fuldaer Betrieb Tagesgeschäft. Wer in die Höhenlagen fährt, sollte im Winter mit längeren Fahrzeiten rechnen.
Im barocken und im Fachwerkbestand der Altstadt sind Wandstärken und Aufbauten uneinheitlich, und ein durchgehender senkrechter Weg für Steigleitungen fehlt oft. Der Zählerplatz sitzt häufig im Erdgeschoss mit wenig Platz davor, was beim Nachrüsten eines Schutzgeräts zur Platzfrage wird. Klären Sie, ob während der Arbeiten Strom verfügbar bleiben muss.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei elektroinstallation kommt es auf diese Punkte an:
- Wie viele Quadratmeter Wohnfläche, und wie viele Räume?
- Ist im Zählerschrank ein Überspannungsschutz vorhanden?
- Gibt es am Gebäude eine äußere Blitzschutzanlage?
- Steht das Haus frei oder in einer Reihe?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Elektroinstallation dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Bestand aufnehmen: Zählerschrank, Schutzmaßnahme, Zahl der Stromkreise
- 02.00Planung, wo künftig Steckdosen, Schalter und Anschlüsse liegen sollen
- 03.00Schlitzen, Dosen setzen, Leitungen und Leerrohre verlegen
- 04.00Zählerschrank und Unterverteilung neu, Fehlerstromschutzschalter
- 05.00Steckdosen, Schalter, Leuchtenanschlüsse montieren
- 06.00Messen, Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600, Übergabe
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 7 bis 25 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Bestandsaufnahme und Planung1–5 Tage
- Schlitzen und Dosen2–6 Tage
- Leitungen ziehen2–8 Tage
- Verteilung und Zählerschrank1–3 Tage
- Montage, Messung, Protokoll1–3 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Zu wenig vorausgedacht
Leitungen nachträglich zu ziehen kostet ein Vielfaches davon, sie bei offener Wand gleich mitzuverlegen. Überlegen Sie vor dem Schlitzen, was in den nächsten zehn Jahren dazukommt: Wallbox, Wärmepumpe, Arbeitsplatz, Außensteckdose. Ein Leerrohr kostet fast nichts, der nachträgliche Durchbruch sehr viel.
Kein Prüfprotokoll verlangt
Nach der Fertigstellung ist eine Messung samt Protokoll vorgeschrieben. Es ist der Nachweis, dass die Anlage sicher ist, und wird bei Versicherungsfällen verlangt. Wer es nicht bekommt, hat im Schadensfall ein Problem.
Alte Nullung übersehen
In Bauten bis in die Siebziger findet sich noch die klassische Nullung ohne getrennten Schutzleiter. Daran lässt sich kein Fehlerstromschutzschalter sinnvoll betreiben, und ohne den ist weder eine Wallbox noch eine Wärmepumpe anschließbar. Das betrifft dann die ganze Wohnung, nicht nur den einen Stromkreis.
Zuschüsse und Steuer
Die Elektroinstallation selbst wird nicht bezuschusst. Für den Anschluss einer Wärmepumpe kann die Heizungsförderung der KfW die zugehörigen Elektroarbeiten mit abdecken, wenn sie Teil des Vorhabens sind. Sonst gilt §35a EStG: 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Fulda arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
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Häufige Fragen zu Elektroinstallation
Woran erkenne ich, dass die Elektrik erneuert werden muss?
An Schraubsicherungen statt Automaten, an fehlendem Fehlerstromschutzschalter, an zwei Steckdosen je Raum und an Leitungen mit Stoffummantelung. Jeder dieser Punkte spricht für eine Erneuerung, alle zusammen erst recht.
Kann man abschnittsweise erneuern?
Ja, raumweise oder je Stromkreis. Der Zählerschrank sollte aber am Anfang stehen, sonst hängt neue Installation an alter Verteilung, und der Sicherheitsgewinn bleibt aus.
Wie lange ist der Strom weg?
Beim Wechsel des Zählerschranks einige Stunden, den Termin macht der Netzbetreiber. Während der übrigen Arbeiten lässt sich meist mit Baustrom oder abschnittsweiser Abschaltung arbeiten.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage
