Erdkabel zu Nebengebäuden, Anlagen auf Wohnhäusern, Speicher. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Aalen ankommt.
Solar & Photovoltaik · Aalen
Baden-Württemberg
- Richtwert
- 1.200 bis 1.800 €/kWp
- Bezogen auf
- Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen
- Ausführung
- 26 bis 85 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Aalen und Umgebung, unter anderem Schwäbisch Gmünd, Heidenheim, Ellwangen, Oberkochen, Bopfingen, Lauchheim, Neresheim, Abtsgmünd, Essingen und Hüttlingen. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Solarbetrieb in Aalen: worauf es im Bestand ankommt
Bei einer Aalener Solaranlage kommt der Bodeneingriff dann ins Spiel, wenn die Module nicht auf dem Wohnhaus liegen, sondern auf einer Garage, einem Carport oder einem Nebengebäude. Dann muss der Strom von dort zum Wechselrichter und zum Zählerschrank, und das heißt in aller Regel: ein Erdkabel durch den Garten. Dafür gelten dieselben Überlegungen wie für jeden anderen Leitungsgraben — ausreichende Tiefe, Warnband darüber, und am besten gleich ein Leerrohr mehr als nötig, weil der Graben der teure Teil ist und nicht das Kabel. Für die Anlage selbst ist die Ausrichtung wichtiger als die Neigung: Eine Ost-West-Anlage liefert über den Tag verteilt gleichmäßiger, eine Südanlage liefert mittags mehr. Welches günstiger ist, hängt davon ab, wann im Haushalt tatsächlich Strom gebraucht wird. Wichtig für Aalen ist ein Punkt, der Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg unterscheidet: Hier gilt nach § 23 des Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetzes Baden-Württemberg in Verbindung mit der Photovoltaik-Pflicht-Verordnung eine Pflicht zur Photovoltaik auch im Bestand, und zwar bei einer grundlegenden Dachsanierung ab dem 1. Januar 2023. Als grundlegend gilt eine Maßnahme, bei der die Abdichtung oder die Eindeckung eines Daches vollständig erneuert wird; reine Reparaturen nach einem Sturmschaden fallen nicht darunter. Zu belegen sind dann mindestens 60 Prozent der für die Solarnutzung geeigneten Dachfläche. Es gibt Ausnahmen, etwa für sehr kleine Gebäude oder wenn andere Rechtspflichten wie der Denkmalschutz entgegenstehen — welche im Einzelfall greift, klärt die Behörde. Bei Zuschüssen gilt: Die Antragsreihenfolge des Programms muss vor Projektstart geprüft werden, die steuerliche Seite klärt der Steuerberater.
Am häufigsten geht es dabei um Erdkabel zu Nebengebäuden, Anlagen auf Wohnhäusern, Speicher.
Was es kostet
1.200 bis 1.800 €/kWp
Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen.
Der Mittelwert einer ausgewerteten Angebotsstichprobe liegt für Anlagen um 10 kWp bei 1.410 €/kWp.
Preisgrundlage: Quelle, Stand August 2026 ↗. Der Leistungsumfang und das konkrete Angebot können abweichen.
Günstiger wird es
große Anlage auf einer einfachen Dachfläche, ohne Speicher.
Teurer wird es
Stromspeicher, Denkmalschutz, verwinkelte Dachflächen, Gerüst über mehrere Geschosse.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Aalen — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Solar & Photovoltaik– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Aalen und Umgebung
Der Umkreis reicht von Essingen, Hüttlingen und Abtsgmünd über Oberkochen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd bis Ellwangen, Lauchheim, Bopfingen und Neresheim. Das Stadtgebiet ist von Tälern und Albhochflächen geprägt, manche Zufahrten steigen deutlich an. Für Gerüst, Container oder Kran braucht es eine Halteverbotszone von der Stadt.
Module kommen per Kran oder Aufzug aufs Dach, und für den Erdgraben kommt ein Kleinbagger oder es wird von Hand geschachtet. Die Stellfläche braucht eine Halteverbotszone, bei ansteigenden Zufahrten ist die Erreichbarkeit vorab zu klären. Sagen Sie dazu, auf welchem Gebäude die Anlage liegen soll, wie weit es zum Zählerschrank ist und wann tagsüber Strom gebraucht wird.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei solar & photovoltaik kommt es auf diese Punkte an:
- Auf welchem Gebäude soll die Anlage liegen?
- Wie weit ist es zum Zählerschrank?
- Wohin zeigt die Dachfläche?
- Wann wird tagsüber Strom gebraucht?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Solar & Photovoltaik dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Dachprüfung: Statik, Alter der Eindeckung, Verschattung über den Tagesverlauf
- 02.00Auslegung nach Jahresverbrauch, nicht nach freier Dachfläche
- 03.00Gerüst, Montagesystem und Module setzen
- 04.00Wechselrichter, Zählerschrank und gegebenenfalls Speicher anschließen
- 05.00Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister
- 06.00Inbetriebnahme und Einweisung
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 26 bis 85 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Dachprüfung und Auslegung3–10 Tage
- Netzanmeldung14–42 Tage
- Gerüst und Montage1–3 Tage
- Elektrik und Speicher1–2 Tage
- Zählerwechsel und Inbetriebnahme7–28 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Anlage vor die Dachsanierung gesetzt
Steht in den nächsten Jahren eine Neueindeckung an, wird die Anlage zweimal montiert. Ab- und Wiederaufbau kosten schnell einen vierstelligen Betrag. Prüfen Sie das Alter der Eindeckung, bevor Sie planen, nicht danach.
Zu groß ausgelegt
Wirtschaftlich ist der selbst verbrauchte Strom, nicht der eingespeiste. Eine Anlage, die am Jahresverbrauch vorbei geplant ist, verkauft den Überschuss zu Konditionen, die den Mehrpreis selten tragen. Der Jahresverbrauch aus der Abrechnung ist die Grundlage.
Verschattung unterschätzt
Ein Nachbardach, ein Schornstein oder ein gewachsener Baum kosten über den Tag mehr Ertrag als gedacht, weil verschattete Module den ganzen Strang bremsen können. Leistungsoptimierer lösen das, müssen aber eingeplant sein.
Zuschüsse und Steuer
Für Photovoltaik selbst gibt es keine Zuschüsse mehr. Lieferung und Installation sind bei Anlagen auf Wohngebäuden allerdings mit null Prozent Umsatzsteuer belegt, was den Preis unmittelbar senkt. Für den eingespeisten Strom zahlt der Netzbetreiber die gesetzliche Einspeisevergütung. Einzelne Bundesländer und Kommunen fördern Stromspeicher, das ist örtlich zu prüfen.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Aalen arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
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Häufige Fragen zu Solar & Photovoltaik
Lohnt sich ein Speicher?
Er erhöht den Eigenverbrauch deutlich, kostet aber ab etwa 6.000 Euro aufwärts. Ob er sich rechnet, hängt am Verbrauchsprofil: Wer tagsüber außer Haus ist und abends verbraucht, profitiert am meisten. Wer tagsüber zu Hause arbeitet, braucht ihn weniger.
Wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?
Die Montage selbst ist in zwei bis drei Tagen erledigt. Der Zeitplan hängt am Netzbetreiber: Anmeldung und Zählerwechsel brauchen oft mehrere Wochen. Die Anlage kann in dieser Zeit schon stehen, aber noch nicht einspeisen.
Trägt mein Dach die Anlage?
Module und Unterkonstruktion wiegen rund 20 Kilogramm je Quadratmeter. Bei Sparren aus den fünfziger und sechziger Jahren, die schlanker dimensioniert sind als heute üblich, gehört die Prüfung vor die Planung. Dazu kommt die Schneelast am Standort.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage

