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Komplettrenovierung / Brandenburg

Sanierungsbetrieb
in Potsdam

In Potsdam können Ensembleschutz und der Schutz eines einzelnen Baudenkmals nebeneinander bestehen.

Projekt in Potsdam anfragen 6 Min. Lesezeit · Anfrage kostenlos
Wohnung während der Kernsanierung

Preisorientierung / bundesweit

600 bis 2.000 €/m²

Kernsanierung je Quadratmeter Wohnfläche: Entkernung, Entsorgung, komplett neue Leitungen für Elektro, Sanitär und Heizung, Trockenbau, Estrich, Bodenbeläge, Maler. Kein lokaler Festpreis; der Betrieb kalkuliert nach Aufmaß.

Beispielbild · keine Referenz aus Potsdam

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Backsteinhäuser im Ensemble, Gründerzeit, Villen an den Seen, DDR-Wohnungsbau. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Potsdam ankommt.

Komplettrenovierung · Potsdam

Brandenburg

Richtwert
600 bis 2.000 €/m²
Bezogen auf
Kernsanierung je Quadratmeter Wohnfläche: Entkernung, Entsorgung, komplett neue Leitungen für Elektro, Sanitär und Heizung, Trockenbau, Estrich, Bodenbeläge, Maler
Ausführung
34 bis 115 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
Anfrage
kostenlos, höchstens drei Betriebe
Richtwerte für die Einordnung, keine Angebote. Gerechnet wird nach Aufmaß vor Ort.
Gebiet

Potsdam und Umgebung, unter anderem Werder (Havel), Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Michendorf, Beelitz, Brandenburg an der Havel, Falkensee und Berlin. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.

Sanierungsbetrieb in Potsdam: worauf es im Bestand ankommt

In Potsdam können Ensembleschutz und der Schutz eines einzelnen Baudenkmals nebeneinander bestehen. Klären Sie deshalb den Schutzumfang an Ihrer Adresse. Im Holländischen Viertel — 134 Backsteinhäuser, zwischen 1733 und 1742 unter dem Amsterdamer Baumeister Jan Bouman errichtet und durch die Mittel- und die Benkertstraße in vier Blöcke geteilt — heißt das: Maßstab ist die Ansicht der ganzen Reihe, nicht das, was an Ihrem Haus für sich genommen vertretbar wäre. Eine andere Fenstersprossung, eine abweichende Dachziegelfarbe oder ein anderer Fugenton fallen in einer geschlossenen Reihe sofort auf, und genau das soll der Schutz verhindern. Vor der Planung lohnt deshalb der Blick auf die Nachbarhäuser und ein Gespräch mit der Unteren Denkmalschutzbehörde — und, wo möglich, eine Abstimmung mit den Nachbarn, die beim Gerüst auch Geld spart. Der zweite Potsdamer Punkt liegt unter dem Haus: Der Untergrund ist sandig, und in den Lagen an Havel und Seen kann das Grundwasser hoch stehen. Bei allem, was den Keller oder die Gründung berührt, ist deshalb der höchste zu erwartende Grundwasserstand die maßgebliche Größe, nicht der aktuelle.

Mögliche Vorhaben: Backsteinhäuser im Ensemble, Gründerzeit, Villen an den Seen, DDR-Wohnungsbau.

Vor der Beauftragung in Potsdam prüfen

Diese örtlichen Planungshilfen sind für Komplettrenovierung relevant. Karten und Portale geben erste Hinweise; die konkrete Adresse und die geplante Maßnahme entscheiden.

Dachpotenzial und Denkmalbereich getrennt prüfen

Potsdam stellt ein Merkblatt zu Solaranlagen und Denkmalschutz mit Stand Juni 2025 sowie allgemeine Hinweise zur baurechtlichen Genehmigungsbedürftigkeit bereit. Die Seite verlinkt außerdem die Denkmalbereichssatzungen, etwa für Stadtkern und Vorstädte. Prüfen Sie daher nicht nur den Solarpotenzialwert des Dachs, sondern auch die genaue Gebietslage und die Einsehbarkeit der geplanten Anlage. Ein positiver Katasterwert ersetzt weder die Erlaubnisprüfung noch den Tragfähigkeitsnachweis. Fördermöglichkeiten werden unabhängig davon vor Bestellung geprüft.

Für den Ortstermin: Adresse, Gebietsauskunft, Dach- und Straßenfotos, Belegungsvarianten mit Farbe und Aufbauhöhe sowie vorhandene Dachunterlagen.

Landeshauptstadt Potsdam: Solarenergie und Denkmalschutz↗

Im Holländischen Viertel mit geltenden Plänen arbeiten

Die Sanierungssatzung für das Holländische Viertel wurde mit Bekanntmachung vom 30. Dezember 2021 aufgehoben. Potsdam weist zugleich auf weiterhin geltende Bebauungspläne in diesem Bereich hin. Alte Kaufunterlagen oder frühere Sanierungsbescheide sollten deshalb nicht ungeprüft als heutige Planungsvorgabe verwendet werden. Klären Sie anhand der Adresse, welche Bebauungs-, Denkmalbereichs- und Gestaltungsvorgaben für die beabsichtigte Änderung gelten. Die Aufhebung einer Sanierungssatzung hebt den Denkmalschutz nicht automatisch auf.

Für den Ortstermin: Adresse beziehungsweise Flurstück, alte Bescheide, aktuelle Planauskunft und eine Zeichnung der vorgesehenen Änderungen an Dach, Fenster oder Fassade.

Landeshauptstadt Potsdam: Aufgehobene Sanierungssatzung Holländisches Viertel↗

Amtliche Informationen redaktionell geprüft am 26.09.2026. Die verlinkte Stelle bestätigt den aktuellen Stand und den Prüfbedarf für Ihr Objekt.

Was es kostet

Richtwert

600 bis 2.000 €/m²

Kernsanierung je Quadratmeter Wohnfläche: Entkernung, Entsorgung, komplett neue Leitungen für Elektro, Sanitär und Heizung, Trockenbau, Estrich, Bodenbeläge, Maler.

Ein typischer Orientierungswert liegt bei 1.100 €/m².

Günstiger wird es

Wohnung statt Haus, Gebäudehülle und Heizung bleiben unangetastet, Standardausstattung, kein Eingriff in den Grundriss.

Teurer wird es

Feuchte- oder Schadstoffbefund wie Asbest, Eingriff in die Statik, Denkmalschutz, energetische Pflichten nach GModG; 15 bis 20 Prozent Puffer sind üblich.

Die Preisorientierung gilt bundesweit. Für Potsdam liegt keine eigene Preisstichprobe vor. Material, Untergrund, Zugang und Umfang Ihrer Arbeiten bestimmen das Angebot nach dem Ortstermin.

Komplettrenovierung: Kosten im Detail

Komplettrenovierung– was kostet das bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.

Angebote einholen

Anfahrt in Potsdam und Umgebung

Der Umkreis reicht von Werder, Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf über Michendorf und Beelitz bis Brandenburg an der Havel, Falkensee und an den Berliner Südwesten. Innerhalb der Stadt ist Potsdam gut befahrbar; eng wird es im Holländischen Viertel und in der historischen Innenstadt, wo die Straßen schmal und teils Fußgängerzone sind. In den Villengebieten an den Seen sind die Zufahrten lang und die Grundstücke tief. Für Gerüst, Container oder Möbellift auf öffentlichem Grund müssen Flächennutzung und mögliche Verkehrsmaßnahmen mit der zuständigen Stelle abgestimmt werden.

Im Holländischen Viertel und in der historischen Innenstadt sind die Straßen schmal und teils Fußgängerzone; für Gerüst, Container oder Möbellift braucht es eine vorab abgestimmte Aufstellfläche. In den Villengebieten an den Seen sind die Zufahrten lang und die Grundstücke tief, sodass Material über eine größere Strecke transportiert wird. Sagen Sie dazu, ob das Haus in einem geschützten Ensemble liegt, wie nah es am Wasser steht und wie viele Quadratmeter zu sanieren sind.

Wird öffentlicher Straßenraum gebraucht, sind Aufstellfläche, Zeitraum, Fußgängerführung und mögliche Verkehrsmaßnahmen mit der zuständigen Stelle zu klären. Eine Halteverbotszone sichert Parkraum; sie ersetzt keine Erlaubnis für Gerüst, Container oder andere Baustelleneinrichtungen. Vereinbaren Sie im Angebot, wer Abstimmung, Anträge, Beschilderung und Gebühren übernimmt.

Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.

Was der Betrieb wissen muss

Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Für Ihr Vorhaben sind diese Angaben hilfreich:

  • Liegt das Haus in einem geschützten Ensemble?
  • Wie nah steht es an Havel oder See?
  • Gibt es einen Keller, und ist er feucht?
  • Wie viele Quadratmeter, und über wie viele Geschosse?

Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.

Kontrollpunkte für Komplettrenovierung

Bauzustände · Komplettrenovierung

Prüfen, solange Sie noch hinsehen können.

Verdeckte Arbeiten lassen sich später nur mit Aufwand beurteilen. Vereinbaren Sie die passenden Kontrollpunkte mit dem Betrieb im Bauablauf.

Das Aufmaß
Arbeiten und Mengen je Raum und Gewerk; erhaltene Bauteile und neue Flächen im Plan unterscheiden.
Vor Bestellung und Beginn
  • Tragwerk, Leitungen, Bauhistorie und Schadstoffverdacht vor dem Rückbau klären.
  • Baufolge, Bewohnbarkeit, Koordination und Freigabe zusätzlicher Befunde schriftlich festlegen.
Vor dem Schließen
Leitungen, Abdichtung, Dämmung und Verstärkungen vor Wiederaufbau dokumentieren lassen; Freigaben je Gewerk abstimmen.
Bei der gemeinsamen Übergabe
  • Raumweise mit den Leistungsbeschreibungen prüfen und offene Punkte mit Zuständigkeit protokollieren.
  • Prüf-, Produkt- und Pflegeunterlagen aller Gewerke gebündelt erhalten.

Was zu Komplettrenovierung dazugehört

Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.

  1. 01.00Bestandsaufnahme, Bauhistorie und anlassbezogene Schadstofferkundung vor Rückbau
  2. 02.00Entkernung und Entsorgung
  3. 03.00Grundriss: Wände entfernen oder ergänzen, Statik prüfen lassen
  4. 04.00Elektro und Sanitär komplett neu
  5. 05.00Estrich, Bodenbeläge, Innentüren
  6. 06.00Malerarbeiten, Feinreinigung, Abnahme

Wie lange es dauert

Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 34 bis 115 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.

  1. Planung und Genehmigung7–30 Tage
  2. Entkernung3–10 Tage
  3. Rohinstallation Elektro und Sanitär5–15 Tage
  4. Estrich und Trocknung7–28 Tage
  5. Ausbau und Oberflächen10–25 Tage
  6. Abnahme und Restarbeiten2–7 Tage

Drei Fehler, die teuer werden

Estrich-Trocknung nicht eingeplant

Die Trocknung hängt unter anderem von Estrichart, Dicke, Raumklima und Bauablauf ab. Zentimeter-Wochen-Regeln sind keine Freigabe für den Belag. Stimmen Sie Trocknung, gegebenenfalls Heizprogramm und dokumentierte Belegreifeprüfung mit Estrichleger und nachfolgendem Gewerk ab.

Tragende Wand ohne Statiker

Ob eine Wand trägt, sieht man ihr nicht an. Im Altbau tragen auch schlanke Innenwände. Ein Statiker kostet wenige hundert Euro, ein Riss in der Decke darüber ein Vielfaches.

Schadstoffe zu spät geprüft

Bauhistorie und geplante Eingriffe bestimmen die Schadstofferkundung. Bei Baubeginn vor dem 31. Oktober 1993 ist Asbestverdacht zu berücksichtigen; auch alte Kleber oder Holzschutzmittel können andere Schadstoffe enthalten. Prüfen lassen, bevor geschliffen, gebohrt oder abgebrochen wird.

Zuschüsse und Steuer

Bei einer Komplettsanierung einzelne förderfähige energetische Maßnahmen von allgemeinem Innenausbau und Ausstattung trennen. Eine Grundförderquote gilt nicht pauschal für die gesamte Rechnung. An der Gebäudehülle sind 15 Prozent Grundförderung über das BAFA möglich; die Basis-Kostenobergrenze liegt bei 30.000 Euro je Wohneinheit. Für iSFP-Fälle gelten besondere Kosten- und Bonusregeln, seit Juli 2026 auch eine Mindestinvestition; den eigenen Fall anhand der aktuellen BEG-Regeln prüfen. Für BEG-Einzelmaßnahmen ist vor Antragstellung ein förderkonformer Liefer- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung erforderlich; Antrag vor Vorhabenbeginn. Technische Mindestanforderungen, Nachweise und förderfähigen Umfang vorab mit der Energieeffizienz-Expertise beziehungsweise dem ausführenden Betrieb klären. Alternativ kann § 35c EStG bei einem selbst genutzten eigenen Gebäude über zehn Jahre und erfüllten technischen Voraussetzungen bis zu 20 Prozent über drei Jahre, höchstens 40.000 Euro je Objekt, ermöglichen. Die vorgeschriebene Bescheinigung ist nötig; dieselbe Maßnahme nicht mit öffentlichem Zuschuss oder § 35a kombinieren. Für begünstigte Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im bestehenden Haushalt kann § 35a EStG 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro jährlich je Haushalt, als Steuerermäßigung ermöglichen. Rechnung und Zahlung auf das Konto des Betriebs sind nötig; Material und Neubauarbeiten zählen nicht. Öffentlich bezuschusste Maßnahmen sind von dieser Handwerkerermäßigung ausgeschlossen.

So läuft es

  1. Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
  2. Wir suchen einen passenden Partnerbetrieb für Ihr Vorhaben in Potsdam. Ihre Anfrage geben wir an höchstens drei passende Betriebe weiter.
  3. Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
  4. Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.

Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.

Weitere Gewerke in Potsdam

Häufige Fragen zu Komplettrenovierung

Kann man während der Sanierung wohnen bleiben?

Bei einer Kernsanierung kaum. Sobald Estrich und Leitungen angefasst werden, fehlen Wasser, Strom und Heizung. Bei abschnittsweiser Renovierung ist es möglich, verlängert die Bauzeit aber spürbar, weil jeder Abschnitt gesondert geschützt und gereinigt wird.

Was gehört in eine ordentliche Kostenaufstellung?

Entweder nachvollziehbare Mengen und Einheitspreise oder eine genaue Leistungsbeschreibung für die vereinbarte Pauschale. Entscheidend sind derselbe Zielzustand, ausdrücklich enthaltene Nebenleistungen und klare Annahmen zum Bestand. Zusatzbefunde sollten vor Ausführung mit Umfang, Preis und Terminwirkung abgestimmt werden.

Wie viel Puffer sollte man einplanen?

Im Altbau zehn bis fünfzehn Prozent. Beim Öffnen von Decken und Wänden kommt regelmäßig zum Vorschein, was vorher niemand sehen konnte: morsche Balkenköpfe, alte Leitungen, Feuchte.

Was kostet das bei Ihnen?

Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.

Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage