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Ratgeber

Altbausanierung Kosten 2026: Was kostet es, einen Altbau zu sanieren?

Altbauten haben Charme, aber auch Sanierungsbedarf. Von der kosmetischen Auffrischung bis zur Kernsanierung reicht die Spanne von 200 bis 1.500 €/m². In diesem Guide erfahren Sie, was Ihre Sanierung realistisch kostet, welche Förderungen Sie nutzen können und wie bauenX transparente Festpreise bietet.

Aktualisiert: März 2026Lesezeit: 9 Min.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Kosmetische Sanierung: 150–300 €/m², Kernsanierung: 1.000–1.500 €/m²
  • Mit bauenX erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis , Festpreisgarantie auf alle Arbeiten
  • KfW-Förderung bis 20% Zuschuss, Antrag vor Baubeginn stellen!
  • Faustregel: Sanierung lohnt sich, wenn Kosten unter 75% des Neubaupreises liegen
  • Zeitrahmen: 2 Wochen bis 12 Monate je nach Umfang

Rechenbeispiel: Altbau 100 m², Komplettsanierung

Deutsche Firma: 85.000 € | Mit bauenX: 59.500 € | Ersparnis: 25.500 €

Kosten nach Sanierungsumfang

Die Kosten einer Altbausanierung hängen entscheidend davon ab, wie tief Sie eingreifen. Hier die vier typischen Stufen:

SanierungstypDE /m²bauenX /m²
Kosmetische Sanierung (Streichen, Böden)150–300 €105–210 €
Teilsanierung (Bad + Küche + Böden)400–700 €280–490 €
Komplettsanierung (alles außer Rohbau)700–1.100 €490–770 €
Kernsanierung (bis auf Grundmauern)1.000–1.500 €700–1.050 €
Energetische Sanierung (Dämmung + Fenster + Heizung)200–500 €140–350 €

Preise inkl. Material und Arbeitskosten. Regionale Abweichungen möglich. Stand: März 2026.

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Detaillierte Kosten nach Gewerk

Bei einer umfassenden Altbausanierung fallen Kosten für viele verschiedene Gewerke an. Hier die typischen Preisspannen für einen 100 m²-Altbau:

GewerkKosten (100 m² Altbau)Anteil
Elektrik komplett erneuern8.000–15.000 €12%
Sanitärleitungen erneuern5.000–12.000 €8%
Badsanierung komplett12.000–25.000 €18%
Fenster tauschen (10 Stk.)5.000–15.000 €10%
Fassadendämmung (WDVS)15.000–30.000 €15%
Dachdämmung8.000–20.000 €10%
Heizung erneuern8.000–25.000 €12%
Böden erneuern5.000–15.000 €8%
Innenputz + Malerarbeiten5.000–12.000 €5%
Trockenbau / Wände3.000–8.000 €2%

3 realistische Projektbeispiele

Anhand von drei typischen Szenarien zeigen wir, was eine Altbausanierung konkret kosten kann:

1

3-Zimmer-Altbauwohnung, 75 m², Baujahr 1960

Umfang:Bad komplett neu, Küche Anschluss, alle Böden (Parkett), Elektrik teilweise, Wände streichen

Deutsche Firma

38.000 €

Mit bauenX

26.600 €

Ersparnis

11.400 €

Dauer: ca. 6–8 Wochen | Förderung: nicht förderfähig (keine energetische Maßnahme)

2

Einfamilienhaus, 120 m², Baujahr 1975, Komplettsanierung

Umfang:Fassadendämmung, alle Fenster neu, Heizung (Wärmepumpe), Bad, Küche, Böden, Elektrik komplett, Dachdämmung

Deutsche Firma

135.000 €

Mit bauenX

94.500 €

Ersparnis

40.500 €

Dauer: ca. 4–6 Monate | Förderung: KfW Effizienzhaus-Sanierung + Heizungstausch = ca. 25.000 € Zuschuss möglich

3

Gründerzeithaus, 180 m², Baujahr 1905, Kernsanierung

Umfang:Bis auf Grundmauern entkernen. Statik prüfen, Asbest-Entsorgung, komplett neue Technik, 2 Bäder, Dachgeschoss ausbauen, Fassade sanieren

Deutsche Firma

270.000 €

Mit bauenX

189.000 €

Ersparnis

81.000 €

Dauer: ca. 8–12 Monate | Förderung: KfW + ggf. Denkmalschutz-Sonderförderung = 30.000–50.000 € möglich

Sanierung oder Neubau, wann lohnt sich was?

Diese Frage stellt sich bei jeder größeren Altbausanierung. Es gibt keine pauschale Antwort, aber klare Anhaltspunkte:

Sanierung lohnt sich, wenn...

  • Bausubstanz intakt (Fundament, Mauern, Dachstuhl)
  • Sanierungskosten unter 75% der Neubaukosten
  • Gute Lage (Grundstück wertvoller als Baukosten)
  • Charakter erhalten (Stuck, hohe Decken, Altbau-Charme)
  • KfW-Förderung nutzbar (energetische Sanierung)

Neubau lohnt sich eher, wenn...

  • Grundmauern feucht oder statisch bedenklich
  • Sanierungskosten über 75% der Neubaukosten
  • Grundriss extrem unpraktisch und kaum änderbar
  • Schwere Schadstoffbelastung (Asbest, PCB, PAK)
  • Denkmalschutz mit extrem strengen Auflagen

Altbau-spezifische Herausforderungen

Bei jedem Altbau lauern potenzielle Überraschungen. Diese sollten Sie kennen und einplanen:

Asbest & Schadstoffe

Gebäude vor 1993: Asbest in Fassade, Böden, Rohren möglich. Sonderentsorgung: 30–80 €/m². Schadstoff-Gutachten (500–1.500 €) vor Sanierungsbeginn empfohlen.

Bleirohre

Gebäude vor 1970: Wasserleitungen aus Blei. Gesundheitsrisiko! Kompletter Austausch nötig. Kosten: 3.000–8.000 € für eine Wohnung.

Feuchte Wände / Keller

Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk. Horizontalsperre (80–200 €/lfm) oder Außenabdichtung (300–500 €/lfm) nötig.

Statische Änderungen

Wanddurchbrüche im Altbau brauchen Statiker-Berechnung (800–2.000 €). Tragende Wände erkennen, Fehler hier können existenzbedrohend sein.

Denkmalschutz

Bei denkmalgeschützten Gebäuden: Genehmigung der Denkmalböherde + Auflagen (z.B. originale Fenster nachbauen statt Standard). Kosten oft 20–40% höher, aber steuerlich absetzbar.

Alte Elektrik

Vor 1970: Keine FI-Schutzschalter, Aluminiumleitungen, zu wenige Stromkreise. Kompletterneuerung ist Pflicht für Versicherungsschutz.

Zeitrahmen: Wie lange dauert eine Altbausanierung?

Die Dauer hängt vom Umfang ab. Planen Sie immer einen Puffer von 20–30% ein, bei Altbauten gibt es fast immer Überraschungen:

SanierungstypDauerBewohnbar?
Kosmetische Sanierung2–4 WochenJa
Teilsanierung6–10 WochenEingeschränkt
Komplettsanierung3–6 MonateNein
Kernsanierung6–12 MonateNein
+ Denkmalschutz-Genehmigung+2–4 Monate,

Tipp:Planen Sie eine Übergangswohnung ein, wenn Sie nicht im Altbau wohnen bleiben können. Kosten: ca. 500–1.200 €/Monat (möblierte Wohnung oder AirBnB).

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KfW-Förderung für Altbausanierung

Die KfW fördert energetische Sanierungen großzügig. Wichtig: Antrag vor Baubeginn stellen und einen zertifizierten Energieberater einschalten.

Einzelmaßnahmen

Dämmung, Fenster, Lüftung, bis 20% Zuschuss auf max. 60.000 €/Wohneinheit

bis 12.000 €

Effizienzhaus-Sanierung

Kredit bis 150.000 € zu Günstigzinsen + Tilgungszuschuss bis 25%

bis 37.500 €

Heizungstausch (Wärmepumpe)

Bis 40% Zuschuss bei Austausch von Öl-/Gasheizung

bis 23.500 €

Energieberater

80% der Beratungskosten übernimmt der Staat (BAFA)

bis 1.300 €

Denkmalschutz-Sonderförderung

Zusätzliche steuerliche Absetzbarkeit über 10 Jahre

bis 9% p.a.

NEU: Gewerbe zu Wohnen, 30.000 € Zuschuss pro Wohnung ab Juli 2026 →

Sanierung planen: Die richtige Reihenfolge

Die Reihenfolge der Gewerke ist bei Altbauten besonders wichtig. Ein typischer Fehler: Erst schön machen, dann entdecken, dass die Leitungen marode sind.

  1. Bestandsaufnahme, Energieberater + Schadstoff-Check + Statiker (bei Eingriffen). Kosten: 1.500–4.000 €
  2. Förderanträge stellen, KfW-Antrag muss vorBaubeginn gestellt werden! Sonst verfällt der Anspruch.
  3. Von außen nach innen, Erst Dach, dann Fassade, dann Fenster, dann Innenausbau. So schützen Sie den Innenausbau vor Witterung.
  4. Technik erneuern, Elektrik und Sanitärleitungen früh einplanen. Schlitze fräsen, bevor verputzt wird.
  5. Trockenbau + Putz, Neue Wände, Decken, Unterböden. Trocknungszeiten einplanen!
  6. Böden + Fliesen, Erst nach Trocknungsphase. Estrich braucht 4–6 Wochen.
  7. Heizung am Ende dimensionieren, Erst dämmen, dann die neue Heizung auswählen. Sonst wird sie zu groß (und teurer).
  8. Feinschliff, Maler, Tapezieren, Türen, Sockelleisten, Lichtschalter.

Checkliste: Bevor Sie mit der Altbausanierung starten

7 Tipps zum Sparen bei der Altbausanierung

  1. bauenX als Generalunternehmer, Festpreisgarantie bei arbeitsintensiven Gewerken (Putz, Trockenbau, Maler, Böden, Fliesen). Ein Ansprechpartner für die gesamte Komplettsanierung.
  2. KfW-Förderung voll ausschöpfen, Energieberater einschalten, alle Fördertöpfe nutzen. Bis zu 37.500 € möglich.
  3. Gewerke bündeln, Wenn ein Team alle Gewerke macht (statt 5 Einzelfirmen), sparen Sie Anfahrtskosten, Koordination und bekommen einen Gesamtpreis.
  4. Priorisieren statt alles auf einmal, Erst das Wichtigste (Dach, Heizung, Fenster), Rest später. Spart Zwischenfinanzierung.
  5. Eigenleistung gezielt einsetzen, Abriss, Entrümpelung, Malerarbeiten kann man teilweise selbst machen. Aber Finger weg von Elektrik und Sanitär!
  6. Material online vergleichen, Fliesen, Sanitärobjekte, Böden online oft 20–40% günstiger als im Baumarkt.
  7. Nebensaison nutzen, November bis Februar sind Handwerker besser verfügbar und teils verhandlungsbereit.

Häufige Fehler bei der Altbausanierung

  • Kein Schadstoff-Check:Asbest oder Blei übersehen, kann die Kosten verdoppeln und die Gesundheit gefährden.
  • Förderung zu spät beantragt:KfW- und BAFA-Anträge müssen vor Auftragserteilung gestellt werden. Sonst verfallen Tausende Euro.
  • Zu wenig Puffer:Bei Altbauten kommen fast immer Überraschungen. 15–20% Puffer ist Minimum.
  • Falsche Reihenfolge:Schöne Fliesen verlegen und dann die Leitungen erneuern müssen, teurer Fehler.
  • Nur den Preis vergleichen:Der billigste Anbieter ist selten der beste. Referenzen und Qualifikationen prüfen.
  • Heizung vor Dämmung:Erst dämmen, dann die Heizung dimensionieren. Sonst ist sie zu groß und ineffizient.

Häufige Fragen zur Altbausanierung

Was kostet eine Altbausanierung pro m²?

Je nach Umfang: Kosmetische Sanierung 150–300 €/m², Teilsanierung 400–700 €/m², Komplettsanierung 700–1.100 €/m², Kernsanierung 1.000–1.500 €/m². Mit bauenX erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis

Lohnt sich eine Altbausanierung oder besser Neubau?

Faustregel: Wenn die Sanierungskosten über 75% der Neubaukosten liegen, lohnt sich eher ein Neubau. Bei guter Bausubstanz (Fundament, Dach, Mauern intakt) ist die Sanierung fast immer günstiger, oft 30–50% weniger als Neubau.

Welche Förderungen gibt es für Altbausanierung?

KfW fördert energetische Sanierungen: Einzelmaßnahmen bis 20% Zuschuss, Effizienzhaus-Sanierung bis 150.000 € Kredit zu Niedrigzinsen, Heizungstausch bis 40% Zuschuss. Energieberater wird zu 80% vom Staat bezahlt. Antrag muss VOR Baubeginn gestellt werden.

Wie lange dauert eine Altbausanierung?

Kosmetische Sanierung: 2–4 Wochen. Teilsanierung (Bad + Küche + Böden): 6–10 Wochen. Komplettsanierung: 3–6 Monate. Kernsanierung: 6–12 Monate. Denkmalschutz kann 2–4 Monate zusätzlich durch Genehmigungsverfahren kosten.

Was ist bei Altbauten vor 1970 besonders zu beachten?

Bleirohre (Wasserleitung komplett tauschen), möglicherweise Asbest in Fassade/Böden/Rohren (Sonderentsorgung 30–80 €/m²), alte Elektrik ohne FI-Schutzschalter (komplett erneuern), und evtl. feuchtes Mauerwerk (Horizontalsperre nötig).

Kann man während der Sanierung im Altbau wohnen bleiben?

Bei kosmetischer Sanierung und Teilsanierung oft möglich (zimmerweise arbeiten). Bei Komplett- und Kernsanierung nicht empfohlen, Staub, Lärm, kein Wasser/Strom. Rechnen Sie mit 3–12 Monaten Auslagerung und ca. 500–1.200 €/Monat für eine Übergangswohnung.

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