Schadstoffe aus DDR-Zeit und aus der Sanierungswelle der neunziger Jahre. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Leipzig ankommt.
Schadstoffsanierung · Leipzig
Sachsen
- Richtwert
- 30 bis 200 €/m²
- Bezogen auf
- asbesthaltiges Bauteil durch einen zugelassenen Partnerbetrieb ausbauen und entsorgen, je Quadratmeter betroffener Fläche, inklusive Abschottung, Absaugung und Entsorgungsnachweis
- Ausführung
- 14 bis 46 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Leipzig und Umgebung, unter anderem Halle (Saale), Markkleeberg, Schkeuditz, Taucha, Borna, Grimma, Delitzsch, Zwenkau und Wurzen. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Schadstoffsanierer in Leipzig: worauf es im Bestand ankommt
In Leipzig gibt es eine Besonderheit, die man anderswo so nicht hat: Es sind zwei Bauzeiten zu prüfen, nicht eine. Im unsanierten Bestand aus DDR-Zeit sind neben Asbest auch andere Stoffe möglich — in Holzschutzmitteln auf Dachstühlen und Holzverkleidungen wurden damals Wirkstoffe eingesetzt, die heute verboten sind, und sie sitzen dauerhaft im Holz. Die zweite Schicht stammt aus den neunziger Jahren: Damals wurde in kurzer Zeit sehr viel Altbau hergerichtet, und asbesthaltige Produkte waren bis 1993 zulässig. Wer heute eine Wohnung öffnet, die 1995 saniert wurde, trifft deshalb auf Material aus dem Grenzbereich — und darauf, dass unter der Sanierung von damals oft der Originalbestand einfach liegen geblieben ist. Beides spricht dafür, die Probe nicht auf ein Bauteil zu beschränken, sondern Boden, Kleber, Spachtelmasse und gegebenenfalls das Holz zusammen untersuchen zu lassen. Zwei getrennte Sanierungen kosten deutlich mehr als eine.
Am häufigsten geht es dabei um Schadstoffe aus DDR-Zeit und aus der Sanierungswelle der neunziger Jahre.
Was es kostet
30 bis 200 €/m²
asbesthaltiges Bauteil durch einen zugelassenen Partnerbetrieb ausbauen und entsorgen, je Quadratmeter betroffener Fläche, inklusive Abschottung, Absaugung und Entsorgungsnachweis.
Ein typischer Orientierungswert liegt bei 90 €/m².
Günstiger wird es
fest gebundener Asbest wie Fassaden- oder Dachplatten von außen, gute Zugänglichkeit, große zusammenhängende Fläche.
Teurer wird es
Asbest in Innenputz, Fliesenkleber oder Spachtelmasse, schwach gebundene Produkte, bewohntes Gebäude mit Schwarz-Weiß-Schleuse; für ein Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten meist bei 8.000 bis 25.000 €.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Leipzig — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Schadstoffsanierung– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Leipzig und Umgebung
Der Umkreis reicht von Halle und Schkeuditz über Taucha und Delitzsch bis Markkleeberg, Zwenkau, Borna, Grimma und Wurzen. Innerhalb der Stadt ist Leipzig flach und gut zu befahren, die Engstellen liegen anderswo: In den dicht bebauten Gründerzeitvierteln mit ihren Straßenbahnachsen ist Platz für Gerüst und Container knapp, und in den Höfen stehen oft Bäume oder Nebengebäude im Weg. Für Gerüst, Container oder Möbellift braucht es eine Halteverbotszone vom Verkehrs- und Tiefbauamt.
Der betroffene Bereich wird abgeschottet und unter Unterdruck gesetzt. Im Plattenbau mit Aufzug ist der Abtransport einfach, im Gründerzeithaus läuft alles über das Treppenhaus, und der Container braucht eine Halteverbotszone. Sagen Sie dazu, aus welcher Zeit das Gebäude stammt, ob es nach 1990 schon einmal saniert wurde und um welche Bauteile es geht.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei schadstoffsanierung kommt es auf diese Punkte an:
- Aus welcher Zeit stammt das Gebäude?
- Wurde nach 1990 schon einmal saniert, und wann?
- Um welche Bauteile geht es?
- Ist ein alter Dachstuhl oder eine Holzverkleidung betroffen?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Schadstoffsanierung dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Probenahme und Laboranalyse, Feststellung von Art und Bindung des Materials
- 02.00Sanierungsplan und Anzeige bei der zuständigen Behörde
- 03.00Abschottung des Bereichs, Unterdruckhaltung und Personenschleuse
- 04.00Rückbau in Schutzausrüstung, staubarme Verfahren statt Trennschleifer
- 05.00Staubgebundene Entsorgung in zugelassenen Behältern mit Entsorgungsnachweis
- 06.00Freimessung des Raums vor der Freigabe
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 14 bis 46 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Probenahme und Analyse3–10 Tage
- Planung und Behördenanzeige7–21 Tage
- Abschottung aufbauen1–2 Tage
- Rückbau und Entsorgung2–10 Tage
- Freimessung und Freigabe1–3 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Selbst Hand anlegen
Arbeiten an asbesthaltigen Materialien dürfen nach der Gefahrstoffverordnung nur zugelassene Partnerbetriebe ausführen. Wer selbst bohrt, schleift oder abreißt, setzt Fasern frei, die sich in der ganzen Wohnung verteilen und dort bleiben. Die anschließende Sanierung kostet ein Vielfaches des ursprünglichen Auftrags.
Nur das sichtbare Bauteil betrachten
Asbest steckt selten nur an einer Stelle. Wer ihn im Fliesenkleber findet, sollte auch Spachtelmassen, Bodenbeläge, Fensterbänke, Dichtungsschnüre an alten Heizungen und Fassadenplatten prüfen lassen. Zwei getrennte Sanierungen kosten deutlich mehr als eine.
Auf die Freimessung verzichten
Die Freimessung ist der Nachweis, dass der Raum wieder nutzbar ist. Ohne sie haben Sie kein Dokument in der Hand, weder gegenüber Handwerkern, die danach arbeiten sollen, noch bei einem späteren Verkauf.
Zuschüsse und Steuer
Eine eigene Bundesförderung für Schadstoffsanierung gibt es nicht. Wird sie im Zuge einer geförderten energetischen Maßnahme unvermeidbar — etwa weil unter der alten Fassadenbekleidung Asbestzement sitzt —, zählt sie zu den förderfähigen Umfeldmaßnahmen der jeweiligen BAFA-Einzelmaßnahme. Einige Länder und Kommunen haben eigene Programme. Für selbst genutztes Wohneigentum greift §35a EStG mit 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Leipzig arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Leipzig
- Badsanierer in Leipzig
- Sanierungsbetrieb in Leipzig
- Malerbetrieb in Leipzig
- Bodenleger in Leipzig
- Trockenbauer in Leipzig
- Fliesenleger in Leipzig
- Elektrobetrieb in Leipzig
- Heizungsbauer in Leipzig
- Fensterbaubetrieb in Leipzig
- Fassadenbetrieb in Leipzig
- Dachdeckerbetrieb in Leipzig
- Solarbetrieb in Leipzig
- Abdichtungsbetrieb in Leipzig
- Abbruchbetrieb in Leipzig
Häufige Fragen zu Schadstoffsanierung
Woran erkenne ich asbestverdächtige Materialien?
Mit bloßem Auge gar nicht sicher. Verdächtig sind alle Baustoffe aus der Zeit bis 1993, vor allem graue Faserzementplatten an Fassade und Dach, Fliesenkleber, Spachtelmassen, quadratische Vinylbodenplatten samt schwarzem Kleber und Dichtungen an alten Heizgeräten. Klarheit bringt nur eine Laboranalyse.
Muss ich während der Arbeiten ausziehen?
Bei kleineren Maßnahmen reicht meist die Abschottung des betroffenen Bereichs. Bei größeren Sanierungen oder wenn zentrale Räume betroffen sind, ist ein Auszug für die Dauer der Arbeiten der sicherere Weg.
Darf ich asbesthaltiges Material selbst zur Deponie bringen?
Nein. Transport und Entsorgung sind an Auflagen gebunden, das Material muss staubdicht verpackt sein und an einer zugelassenen Stelle angenommen werden. Der Partnerbetrieb übernimmt das und stellt den Nachweis aus.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage
