Installationen der Nachkriegszeit, Anschluss von Speichern an vorhandene Solaranlagen. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Gelsenkirchen ankommt.
Elektroinstallation · Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen
- Richtwert
- 80 bis 250 €/m²
- Bezogen auf
- Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll
- Ausführung
- 7 bis 25 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Gelsenkirchen und Umgebung, unter anderem Essen, Bochum, Herne, Herten, Gladbeck, Bottrop, Recklinghausen, Marl und Oberhausen. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Elektrobetrieb in Gelsenkirchen: worauf es im Bestand ankommt
In einer Stadt mit so vielen frühen Solaranlagen taucht beim Elektriker eine Aufgabe auf, die anderswo selten vorkommt: einen Stromspeicher an eine bestehende, oft zwanzig Jahre alte Photovoltaikanlage nachzurüsten. Das ist technisch möglich, aber nicht trivial. Alte Wechselrichter sind für den reinen Netzbetrieb ausgelegt und kennen kein Energiemanagement; nachgerüstet wird deshalb meist über einen AC-gekoppelten Speicher mit eigenem Wechselrichter, der unabhängig von der Altanlage arbeitet. Zu klären sind dabei der Platz und die Tragfähigkeit im Aufstellraum, die Zählersituation und die Frage, ob die Anlage nach dem Ende der EEG-Vergütung überhaupt weiterbetrieben oder besser erneuert wird — ein alter Wechselrichter mit schlechtem Wirkungsgrad kann eine Speichernachrüstung unwirtschaftlich machen. Im Bestand selbst findet man im Nachkriegsbau häufig den alten Stand: wenige Stromkreise, kein Fehlerstromschutzschalter, teilweise Stegleitungen ohne getrennten Schutzleiter, die sich nicht erweitern lassen. Für Wallbox oder Wärmepumpe reicht das nicht; beide brauchen eine eigene Zuleitung und die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Am häufigsten geht es dabei um Installationen der Nachkriegszeit, Anschluss von Speichern an vorhandene Solaranlagen.
Was es kostet
80 bis 250 €/m²
Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll.
Ein typischer Orientierungswert liegt bei 120 €/m².
Günstiger wird es
Teilerneuerung statt Komplettaustausch liegt bei 60 bis 90 €/m², ebenso Aufputz oder Kabelkanal; ohnehin offene Wände sparen das Stemmen.
Teurer wird es
dichte Steckdosenbelegung, KNX-Bussystem mit 150 bis 300 €/m², Massivwände, Umbau von Netzanschluss und Zählerplatz je 1.000 bis 2.400 € zusätzlich.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Gelsenkirchen — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Elektroinstallation– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Gelsenkirchen und Umgebung
Der Umkreis reicht von Essen, Bochum und Herne über Gladbeck, Bottrop und Herten bis Recklinghausen, Marl und Oberhausen. Gelsenkirchen ist weiträumig und gut befahrbar, und in den Siedlungs- und Zeilengebieten kommt fast immer ein Fahrzeug bis ans Haus — Container, Gerüst und Material stehen dann auf dem eigenen Grundstück. Enger wird es in den Gründerzeitstraßen der Altstadt und in Buer, wo es für Gerüst, Container oder Möbellift eine Halteverbotszone vom Referat Straßen braucht.
Ob in Putz geschlitzt, in Kabelkanälen oder in vorhandenen Leerrohren verlegt wird, entscheidet über Aufwand, Staub und Dauer. Arbeiten am Zählerplatz terminiert der Betrieb mit dem Netzbetreiber. Sagen Sie dazu, wo Zählerschrank und Hausanschluss sitzen, ob eine Solaranlage vorhanden ist und aus welchem Jahr sie stammt.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei elektroinstallation kommt es auf diese Punkte an:
- Aus welcher Zeit stammt die Installation?
- Ist eine Solaranlage vorhanden, und aus welchem Jahr?
- Soll ein Speicher nachgerüstet werden?
- Gibt es einen Fehlerstromschutzschalter, und wie viele Stromkreise?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Elektroinstallation dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Bestand aufnehmen: Zählerschrank, Schutzmaßnahme, Zahl der Stromkreise
- 02.00Planung, wo künftig Steckdosen, Schalter und Anschlüsse liegen sollen
- 03.00Schlitzen, Dosen setzen, Leitungen und Leerrohre verlegen
- 04.00Zählerschrank und Unterverteilung neu, Fehlerstromschutzschalter
- 05.00Steckdosen, Schalter, Leuchtenanschlüsse montieren
- 06.00Messen, Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600, Übergabe
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 7 bis 25 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Bestandsaufnahme und Planung1–5 Tage
- Schlitzen und Dosen2–6 Tage
- Leitungen ziehen2–8 Tage
- Verteilung und Zählerschrank1–3 Tage
- Montage, Messung, Protokoll1–3 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Zu wenig vorausgedacht
Leitungen nachträglich zu ziehen kostet ein Vielfaches davon, sie bei offener Wand gleich mitzuverlegen. Überlegen Sie vor dem Schlitzen, was in den nächsten zehn Jahren dazukommt: Wallbox, Wärmepumpe, Arbeitsplatz, Außensteckdose. Ein Leerrohr kostet fast nichts, der nachträgliche Durchbruch sehr viel.
Kein Prüfprotokoll verlangt
Nach der Fertigstellung ist eine Messung samt Protokoll vorgeschrieben. Es ist der Nachweis, dass die Anlage sicher ist, und wird bei Versicherungsfällen verlangt. Wer es nicht bekommt, hat im Schadensfall ein Problem.
Alte Nullung übersehen
In Bauten bis in die Siebziger findet sich noch die klassische Nullung ohne getrennten Schutzleiter. Daran lässt sich kein Fehlerstromschutzschalter sinnvoll betreiben, und ohne den ist weder eine Wallbox noch eine Wärmepumpe anschließbar. Das betrifft dann die ganze Wohnung, nicht nur den einen Stromkreis.
Zuschüsse und Steuer
Die Elektroinstallation selbst wird nicht bezuschusst. Für den Anschluss einer Wärmepumpe kann die Heizungsförderung der KfW die zugehörigen Elektroarbeiten mit abdecken, wenn sie Teil des Vorhabens sind. Sonst gilt §35a EStG: 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Gelsenkirchen arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Gelsenkirchen
- Badsanierer in Gelsenkirchen
- Sanierungsbetrieb in Gelsenkirchen
- Heizungsbauer in Gelsenkirchen
- Dachdeckerbetrieb in Gelsenkirchen
- Solarbetrieb in Gelsenkirchen
- Malerbetrieb in Gelsenkirchen
- Bodenleger in Gelsenkirchen
- Trockenbauer in Gelsenkirchen
- Fliesenleger in Gelsenkirchen
- Fensterbaubetrieb in Gelsenkirchen
- Fassadenbetrieb in Gelsenkirchen
Häufige Fragen zu Elektroinstallation
Woran erkenne ich, dass die Elektrik erneuert werden muss?
An Schraubsicherungen statt Automaten, an fehlendem Fehlerstromschutzschalter, an zwei Steckdosen je Raum und an Leitungen mit Stoffummantelung. Jeder dieser Punkte spricht für eine Erneuerung, alle zusammen erst recht.
Kann man abschnittsweise erneuern?
Ja, raumweise oder je Stromkreis. Der Zählerschrank sollte aber am Anfang stehen, sonst hängt neue Installation an alter Verteilung, und der Sicherheitsgewinn bleibt aus.
Wie lange ist der Strom weg?
Beim Wechsel des Zählerschranks einige Stunden, den Termin macht der Netzbetreiber. Während der übrigen Arbeiten lässt sich meist mit Baustrom oder abschnittsweiser Abschaltung arbeiten.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage
