Altanlagen nach dem Ende der EEG-Vergütung, Neuanlagen auf Siedlungs- und Zeilenbauten. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Gelsenkirchen ankommt.
Solar & Photovoltaik · Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen
- Richtwert
- 1.200 bis 1.800 €/kWp
- Bezogen auf
- Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen
- Ausführung
- 26 bis 85 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Gelsenkirchen und Umgebung, unter anderem Essen, Bochum, Herne, Herten, Gladbeck, Bottrop, Recklinghausen, Marl und Oberhausen. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Solarbetrieb in Gelsenkirchen: worauf es im Bestand ankommt
Gelsenkirchen hat früher mit Solar angefangen als die meisten Städte — und genau daraus ergibt sich hier eine Frage, die anderswo erst kommt: Was tun mit einer Anlage, deren EEG-Vergütung ausläuft? Nach zwanzig Jahren endet der Anspruch, und die Anlage wird deshalb nicht schlecht; sie liefert weiter, nur eben ohne die alte Vergütung. Drei Wege sind üblich. Erstens weiterbetreiben und den Strom möglichst selbst nutzen, was einen Speicher oder steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpe und Wallbox voraussetzt. Zweitens die Anlage erneuern: Auf derselben Fläche bringen heutige Module ein Vielfaches der damaligen Leistung, und weil Gerüst, Montage und Anmeldung ohnehin anfallen, ist das oft wirtschaftlicher, als es klingt. Drittens die Kombination — Altanlage abbauen, Dach sanieren, neue Anlage aufsetzen, alles in einer Rüstzeit. Vor jeder dieser Entscheidungen steht eine nüchterne Prüfung: Wie viel liefert die Anlage heute noch, in welchem Zustand sind Wechselrichter und Verkabelung, und wie alt ist die Dacheindeckung darunter? Für Neuanlagen ist die Stadt ein guter Standort: weiträumige Bebauung, große und aufgeräumte Dachflächen, wenig Verschattung.
Am häufigsten geht es dabei um Altanlagen nach dem Ende der EEG-Vergütung, Neuanlagen auf Siedlungs- und Zeilenbauten.
Was es kostet
1.200 bis 1.800 €/kWp
Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen.
Der Mittelwert einer ausgewerteten Angebotsstichprobe liegt für Anlagen um 10 kWp bei 1.410 €/kWp.
Preisgrundlage: Quelle, Stand August 2026 ↗. Der Leistungsumfang und das konkrete Angebot können abweichen.
Günstiger wird es
große Anlage auf einer einfachen Dachfläche, ohne Speicher.
Teurer wird es
Stromspeicher, Denkmalschutz, verwinkelte Dachflächen, Gerüst über mehrere Geschosse.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Gelsenkirchen — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Solar & Photovoltaik– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Gelsenkirchen und Umgebung
Der Umkreis reicht von Essen, Bochum und Herne über Gladbeck, Bottrop und Herten bis Recklinghausen, Marl und Oberhausen. Gelsenkirchen ist weiträumig und gut befahrbar, und in den Siedlungs- und Zeilengebieten kommt fast immer ein Fahrzeug bis ans Haus — Container, Gerüst und Material stehen dann auf dem eigenen Grundstück. Enger wird es in den Gründerzeitstraßen der Altstadt und in Buer, wo es für Gerüst, Container oder Möbellift eine Halteverbotszone vom Referat Straßen braucht.
Für die Montage kommt ein Gerüst an die Traufseite, die Module gehen über einen Dachlift nach oben; im Siedlungsbestand steht beides auf eigener Fläche. Beim Rückbau einer Altanlage kommt die Entsorgung der alten Module hinzu, die als eigene Position ins Angebot gehört. Der Netzanschluss wird beim Netzbetreiber angemeldet. Sagen Sie dazu, ob eine Anlage vorhanden ist, aus welchem Jahr sie stammt und wie alt die Dacheindeckung ist.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei solar & photovoltaik kommt es auf diese Punkte an:
- Ist eine Anlage vorhanden, und aus welchem Jahr stammt sie?
- Läuft die EEG-Vergütung noch, oder ist sie ausgelaufen?
- Wie alt ist die Dacheindeckung darunter?
- Sind Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox vorhanden oder geplant?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Solar & Photovoltaik dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Dachprüfung: Statik, Alter der Eindeckung, Verschattung über den Tagesverlauf
- 02.00Auslegung nach Jahresverbrauch, nicht nach freier Dachfläche
- 03.00Gerüst, Montagesystem und Module setzen
- 04.00Wechselrichter, Zählerschrank und gegebenenfalls Speicher anschließen
- 05.00Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister
- 06.00Inbetriebnahme und Einweisung
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 26 bis 85 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Dachprüfung und Auslegung3–10 Tage
- Netzanmeldung14–42 Tage
- Gerüst und Montage1–3 Tage
- Elektrik und Speicher1–2 Tage
- Zählerwechsel und Inbetriebnahme7–28 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Anlage vor die Dachsanierung gesetzt
Steht in den nächsten Jahren eine Neueindeckung an, wird die Anlage zweimal montiert. Ab- und Wiederaufbau kosten schnell einen vierstelligen Betrag. Prüfen Sie das Alter der Eindeckung, bevor Sie planen, nicht danach.
Zu groß ausgelegt
Wirtschaftlich ist der selbst verbrauchte Strom, nicht der eingespeiste. Eine Anlage, die am Jahresverbrauch vorbei geplant ist, verkauft den Überschuss zu Konditionen, die den Mehrpreis selten tragen. Der Jahresverbrauch aus der Abrechnung ist die Grundlage.
Verschattung unterschätzt
Ein Nachbardach, ein Schornstein oder ein gewachsener Baum kosten über den Tag mehr Ertrag als gedacht, weil verschattete Module den ganzen Strang bremsen können. Leistungsoptimierer lösen das, müssen aber eingeplant sein.
Zuschüsse und Steuer
Für Photovoltaik selbst gibt es keine Zuschüsse mehr. Lieferung und Installation sind bei Anlagen auf Wohngebäuden allerdings mit null Prozent Umsatzsteuer belegt, was den Preis unmittelbar senkt. Für den eingespeisten Strom zahlt der Netzbetreiber die gesetzliche Einspeisevergütung. Einzelne Bundesländer und Kommunen fördern Stromspeicher, das ist örtlich zu prüfen.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Gelsenkirchen arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Gelsenkirchen
- Badsanierer in Gelsenkirchen
- Sanierungsbetrieb in Gelsenkirchen
- Elektrobetrieb in Gelsenkirchen
- Heizungsbauer in Gelsenkirchen
- Dachdeckerbetrieb in Gelsenkirchen
- Malerbetrieb in Gelsenkirchen
- Bodenleger in Gelsenkirchen
- Trockenbauer in Gelsenkirchen
- Fliesenleger in Gelsenkirchen
- Fensterbaubetrieb in Gelsenkirchen
- Fassadenbetrieb in Gelsenkirchen
Häufige Fragen zu Solar & Photovoltaik
Lohnt sich ein Speicher?
Er erhöht den Eigenverbrauch deutlich, kostet aber ab etwa 6.000 Euro aufwärts. Ob er sich rechnet, hängt am Verbrauchsprofil: Wer tagsüber außer Haus ist und abends verbraucht, profitiert am meisten. Wer tagsüber zu Hause arbeitet, braucht ihn weniger.
Wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?
Die Montage selbst ist in zwei bis drei Tagen erledigt. Der Zeitplan hängt am Netzbetreiber: Anmeldung und Zählerwechsel brauchen oft mehrere Wochen. Die Anlage kann in dieser Zeit schon stehen, aber noch nicht einspeisen.
Trägt mein Dach die Anlage?
Module und Unterkonstruktion wiegen rund 20 Kilogramm je Quadratmeter. Bei Sparren aus den fünfziger und sechziger Jahren, die schlanker dimensioniert sind als heute üblich, gehört die Prüfung vor die Planung. Dazu kommt die Schneelast am Standort.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage

