Installationen der sechziger und siebziger Jahre, Elektrik für vermietete Einheiten, Rauchwarnmelder. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Bochum ankommt.
Elektroinstallation · Bochum
Nordrhein-Westfalen
- Richtwert
- 80 bis 250 €/m²
- Bezogen auf
- Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll
- Ausführung
- 7 bis 25 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Bochum und Umgebung, unter anderem Herne, Witten, Hattingen, Gelsenkirchen, Essen, Castrop-Rauxel, Sprockhövel, Wetter (Ruhr) und Dortmund. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Elektrobetrieb in Bochum: worauf es im Bestand ankommt
Wer in Bochum vermietet, hat bei der Elektrik zwei Pflichten und eine Rechenaufgabe. Die erste Pflicht sind Rauchwarnmelder: In Nordrhein-Westfalen sind sie auch im Bestand vorgeschrieben, in Schlafräumen, Kinderzimmern und den Fluren, über die Rettungswege führen. Für Einbau und Bereitstellung ist der Eigentümer zuständig; die Betriebsbereitschaft liegt beim Mieter, sofern der Eigentümer sie nicht selbst übernommen hat. Die zweite ist der Zustand der Anlage: Bei Installationen aus den sechziger und siebziger Jahren fehlt regelmäßig der Fehlerstromschutzschalter, und es gibt zu wenige Stromkreise für heutige Nutzung — bei einer Wohngemeinschaft, in der in drei Zimmern gleichzeitig gekocht, geheizt und geladen wird, ist das nicht nur unbequem, sondern ein Haftungsthema. Die Rechenaufgabe folgt, wenn aus einer Einheit mehrere werden: Jede Einheit braucht dann einen eigenen Zähler, und der Zählerplatz muss Platz für alle bieten. Das ist der Punkt, an dem eine Umbauplanung am häufigsten hängt, und er gehört an den Anfang.
Am häufigsten geht es dabei um Installationen der sechziger und siebziger Jahre, Elektrik für vermietete Einheiten, Rauchwarnmelder.
Was es kostet
80 bis 250 €/m²
Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll.
Ein typischer Orientierungswert liegt bei 120 €/m².
Günstiger wird es
Teilerneuerung statt Komplettaustausch liegt bei 60 bis 90 €/m², ebenso Aufputz oder Kabelkanal; ohnehin offene Wände sparen das Stemmen.
Teurer wird es
dichte Steckdosenbelegung, KNX-Bussystem mit 150 bis 300 €/m², Massivwände, Umbau von Netzanschluss und Zählerplatz je 1.000 bis 2.400 € zusätzlich.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Bochum — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Elektroinstallation– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Bochum und Umgebung
Der Umkreis reicht von Herne, Gelsenkirchen und Castrop-Rauxel über Essen und Dortmund bis Witten, Hattingen, Sprockhövel und Wetter. Innerhalb der Stadt sind die Wege kurz, und im Süden kommt praktisch immer ein Fahrzeug bis ans Haus, mit eigener Einfahrt für Container und Material. In den dichten Quartieren um die Innenstadt braucht es dagegen für Gerüst, Container oder Möbellift eine Halteverbotszone vom Tiefbauamt; in den Hanglagen zum Ruhrtal sind die Zufahrten teilweise schmal und steil.
Ob in Putz geschlitzt, in Kabelkanälen oder in vorhandenen Leerrohren verlegt wird, entscheidet über Aufwand, Staub und Dauer. Im freistehenden Haus lässt sich geschossweise arbeiten. Für Zählerplatz und Anmeldung ist der Netzbetreiber zuständig, das terminiert der Betrieb. Sagen Sie dazu, wo der Zählerplatz sitzt, wie viele Einheiten entstehen sollen und aus welcher Zeit die Installation stammt.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei elektroinstallation kommt es auf diese Punkte an:
- Aus welcher Zeit stammt die Installation?
- Gibt es einen Fehlerstromschutzschalter, und wie viele Stromkreise?
- Sollen mehrere getrennt gezählte Einheiten entstehen?
- Sind Rauchwarnmelder vorhanden?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Elektroinstallation dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Bestand aufnehmen: Zählerschrank, Schutzmaßnahme, Zahl der Stromkreise
- 02.00Planung, wo künftig Steckdosen, Schalter und Anschlüsse liegen sollen
- 03.00Schlitzen, Dosen setzen, Leitungen und Leerrohre verlegen
- 04.00Zählerschrank und Unterverteilung neu, Fehlerstromschutzschalter
- 05.00Steckdosen, Schalter, Leuchtenanschlüsse montieren
- 06.00Messen, Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600, Übergabe
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 7 bis 25 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Bestandsaufnahme und Planung1–5 Tage
- Schlitzen und Dosen2–6 Tage
- Leitungen ziehen2–8 Tage
- Verteilung und Zählerschrank1–3 Tage
- Montage, Messung, Protokoll1–3 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Zu wenig vorausgedacht
Leitungen nachträglich zu ziehen kostet ein Vielfaches davon, sie bei offener Wand gleich mitzuverlegen. Überlegen Sie vor dem Schlitzen, was in den nächsten zehn Jahren dazukommt: Wallbox, Wärmepumpe, Arbeitsplatz, Außensteckdose. Ein Leerrohr kostet fast nichts, der nachträgliche Durchbruch sehr viel.
Kein Prüfprotokoll verlangt
Nach der Fertigstellung ist eine Messung samt Protokoll vorgeschrieben. Es ist der Nachweis, dass die Anlage sicher ist, und wird bei Versicherungsfällen verlangt. Wer es nicht bekommt, hat im Schadensfall ein Problem.
Alte Nullung übersehen
In Bauten bis in die Siebziger findet sich noch die klassische Nullung ohne getrennten Schutzleiter. Daran lässt sich kein Fehlerstromschutzschalter sinnvoll betreiben, und ohne den ist weder eine Wallbox noch eine Wärmepumpe anschließbar. Das betrifft dann die ganze Wohnung, nicht nur den einen Stromkreis.
Zuschüsse und Steuer
Die Elektroinstallation selbst wird nicht bezuschusst. Für den Anschluss einer Wärmepumpe kann die Heizungsförderung der KfW die zugehörigen Elektroarbeiten mit abdecken, wenn sie Teil des Vorhabens sind. Sonst gilt §35a EStG: 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Bochum arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Bochum
- Badsanierer in Bochum
- Sanierungsbetrieb in Bochum
- Malerbetrieb in Bochum
- Bodenleger in Bochum
- Trockenbauer in Bochum
- Fliesenleger in Bochum
- Heizungsbauer in Bochum
- Fensterbaubetrieb in Bochum
- Fassadenbetrieb in Bochum
- Dachdeckerbetrieb in Bochum
- Solarbetrieb in Bochum
- Elektrobetrieb in Bochum
- Schadstoffsanierer in Bochum
Häufige Fragen zu Elektroinstallation
Woran erkenne ich, dass die Elektrik erneuert werden muss?
An Schraubsicherungen statt Automaten, an fehlendem Fehlerstromschutzschalter, an zwei Steckdosen je Raum und an Leitungen mit Stoffummantelung. Jeder dieser Punkte spricht für eine Erneuerung, alle zusammen erst recht.
Kann man abschnittsweise erneuern?
Ja, raumweise oder je Stromkreis. Der Zählerschrank sollte aber am Anfang stehen, sonst hängt neue Installation an alter Verteilung, und der Sicherheitsgewinn bleibt aus.
Wie lange ist der Strom weg?
Beim Wechsel des Zählerschranks einige Stunden, den Termin macht der Netzbetreiber. Während der übrigen Arbeiten lässt sich meist mit Baustrom oder abschnittsweiser Abschaltung arbeiten.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage
