Bäder im Seitenanbau und im Souterrain, Küchenspiegel, Fliesen aus den siebziger Jahren. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Bremen ankommt.
Fliesenarbeiten · Bremen
Freie Hansestadt Bremen
- Richtwert
- 45 bis 180 €/m²
- Bezogen auf
- Verlegung inklusive Kleber, Fugenmörtel, Silikon und Fliesenmaterial auf vorbereitetem Untergrund; reiner Arbeitslohn 40 bis 60 €/m²
- Ausführung
- 6 bis 16 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Bremen und Umgebung, unter anderem Delmenhorst, Oldenburg, Achim, Weyhe, Stuhr, Osterholz-Scharmbeck, Verden, Syke und Ganderkesee. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Fliesenleger in Bremen: worauf es im Bestand ankommt
Zwei Bremer Untergründe verlangen jeweils eine eigene Behandlung. Der erste ist die Holzbalkendecke in den Obergeschossen des Bremer Hauses: Sie federt, und ohne Entkopplungsmatte reißen die Fugen innerhalb weniger Jahre — bei großen Formaten schneller als bei kleinen. Der zweite ist die erdberührte Wand im Souterrain. Dort ist zu klären, ob von außen abgedichtet ist, bevor gefliest wird. Eine Fliese ist nicht wasserdicht; dicht ist die Verbundabdichtung darunter, und die schützt gegen Wasser von innen, nicht gegen Feuchte, die von außen durch die Wand drückt. Wird darüber gefliest, löst sich der Belag früher oder später vom Untergrund, gleich wie sorgfältig gearbeitet wurde. Im Seitenanbau kommt hinzu, dass die Außenecken die kältesten Stellen des Hauses sind — dort schlägt sich Feuchte nieder, und ohne Dämmung hilft auch die beste Fuge nicht. Bei Klebern und Spachtelmassen der fünfziger bis neunziger Jahre bleibt die Asbestfrage, die eine Probe vor dem Abbruch klärt.
Am häufigsten geht es dabei um Bäder im Seitenanbau und im Souterrain, Küchenspiegel, Fliesen aus den siebziger Jahren.
Was es kostet
45 bis 180 €/m²
Verlegung inklusive Kleber, Fugenmörtel, Silikon und Fliesenmaterial auf vorbereitetem Untergrund; reiner Arbeitslohn 40 bis 60 €/m².
Ein typischer Orientierungswert liegt bei 85 €/m².
Günstiger wird es
Standardformat bis 60×60 cm, gerader Verband, große zusammenhängende Flächen, ebener Untergrund.
Teurer wird es
Großformat über 100×100 cm allein in der Verlegung 65 bis 120 €/m², Diagonal- oder Mosaikverlegung, Kleinbad mit viel Verschnitt, Untergrundvorbereitung und Abdichtung zusätzlich 25 bis 55 €/m².
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Bremen — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Fliesenarbeiten– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Bremen und Umgebung
Der Umkreis reicht von Delmenhorst und Ganderkesee über Stuhr, Weyhe und Syke bis Achim, Verden, Osterholz-Scharmbeck und an den Oldenburger Rand. Innerhalb der Stadt ist Bremen flach und gut befahrbar, eng wird es erst vor der Haustür: In den Straßen mit Bremer Häusern stehen die Fahrzeuge dicht, Vorgärten sind schmal, und der Weg ins Haus führt über die Außentreppe ins Hochparterre. Für Gerüst, Container oder Möbellift braucht es eine Halteverbotszone vom Amt für Straßen und Verkehr.
Fliesen sind schwer, der Bauschutt der alten ebenso, und im Bremer Haus geht beides über die Außentreppe und dann über enge Innentreppen. Führt ein Hofzugang direkt zum Anbau, ist das der deutlich kürzere Weg. Die Trocknungszeiten geben den Takt vor: Abdichtung, Dünnbett und Fuge brauchen je ihre Zeit. Sagen Sie dazu, welche Flächen gefliest werden sollen und in welchem Geschoss sie liegen.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei fliesenarbeiten kommt es auf diese Punkte an:
- Welche Flächen, und wie viele Quadratmeter?
- Liegt darunter eine Holzbalkendecke oder Estrich?
- Ist eine erdberührte Wand betroffen?
- Aus welchem Baujahr stammt der vorhandene Belag?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Fliesenarbeiten dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Alte Fliesen abschlagen und entsorgen
- 02.00Untergrund prüfen und grundieren, bei Holzbalkendecken entkoppeln
- 03.00Verbundabdichtung im Nassbereich mit Dichtbändern in Ecken und Anschlüssen
- 04.00Fliesen im Dünnbett verlegen, Zuschnitte und Bohrungen
- 05.00Verfugen, elastische Fugen an allen Bewegungsfugen
- 06.00Reinigung und Abnahme
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 6 bis 16 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Aufmaß und Materialwahl1–3 Tage
- Abbruch und Entsorgung1–2 Tage
- Untergrund und Abdichtung1–3 Tage
- Verlegen2–5 Tage
- Verfugen und Trocknung1–3 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Abdichtung weggelassen
Fliesen und Fugen sind nicht wasserdicht, sie sind nur die sichtbare Schicht. Das Wasser hält die Abdichtung darunter zurück. Wo sie fehlt, zieht Feuchte über Jahre in die Wand, und der Schaden zeigt sich erst, wenn er teuer ist.
Keine Entkopplung auf der Holzbalkendecke
Fliesen sind starr, Holzdecken arbeiten. Ohne Entkopplungsmatte reißen zuerst die Fugen, dann lösen sich einzelne Fliesen. Im Altbau gehört die Matte zum Standardaufbau, nicht zur Sonderausstattung.
Asbest im alten Fliesenkleber
Bei Bauzeiten bis Mitte der Neunziger kann der Kleber asbesthaltig sein. Eine Probe vor dem Abbruch kostet wenig. Wird es erst beim Abschlagen entdeckt, steht die Baustelle und die Entsorgung wird deutlich teurer.
Zuschüsse und Steuer
Keine allgemeinen direkten Zuschüsse. Der Lohnanteil kann nach §35a EStG mit 20 Prozent absetzbar sein, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Für barrierefreien Umbau kann bei Pflegegrad die Pflegekasse helfen; bei KfW 455-B gilt derzeit ein Antragstopp.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Bremen arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Bremen
- Badsanierer in Bremen
- Sanierungsbetrieb in Bremen
- Malerbetrieb in Bremen
- Bodenleger in Bremen
- Trockenbauer in Bremen
- Elektrobetrieb in Bremen
- Heizungsbauer in Bremen
- Fensterbaubetrieb in Bremen
- Fassadenbetrieb in Bremen
- Dachdeckerbetrieb in Bremen
- Solarbetrieb in Bremen
- Abdichtungsbetrieb in Bremen
- Elektrobetrieb in Bremen
Häufige Fragen zu Fliesenarbeiten
Groß- oder Kleinformat?
Großformat wirkt ruhiger und hat weniger Fugen, verlangt aber einen sehr ebenen Untergrund und ist in der Verlegung teurer. Kleinformat verzeiht mehr, macht aber mehr Arbeit und mehr Fugen zum Reinigen.
Wie viel Verschnitt muss ich einrechnen?
Bei gerader Verlegung 7 bis 10 Prozent, bei Diagonalverlegung oder kleinen verwinkelten Räumen bis 15. Kaufen Sie lieber eine Packung mehr aus derselben Charge, Nachkäufe weichen im Farbton ab.
Kann man auf alte Fliesen legen?
Technisch ja, wenn der alte Belag fest sitzt und angeschliffen sowie grundiert wird. Der Aufbau trägt dann aber auf, was an Türen und bei einer bodengleichen Dusche zum Problem wird.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage

