Anlagen auf Wohnhäusern und Mehrfamilienhäusern, Anlagen mit Speicher und Wärmepumpe. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Freiburg im Breisgau ankommt.
Solar & Photovoltaik · Freiburg im Breisgau
Baden-Württemberg
- Richtwert
- 1.200 bis 1.800 €/kWp
- Bezogen auf
- Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen
- Ausführung
- 26 bis 85 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Freiburg im Breisgau und Umgebung, unter anderem Emmendingen, Waldkirch, Denzlingen, Gundelfingen, Bad Krozingen, Breisach, Staufen, Müllheim und Titisee-Neustadt. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Solarbetrieb in Freiburg im Breisgau: worauf es im Bestand ankommt
Freiburg ist mit rund 1.800 Sonnenstunden im Jahr die sonnenreichste Großstadt Deutschlands, und das verschiebt die Rechnung gegenüber dem Bundesschnitt spürbar nach oben. Was hier zusätzlich hilft, ist die gewachsene Erfahrung: Im Stadtteil Vauban stehen mit der Solarsiedlung am Schlierberg und dem Sonnenschiff Gebäude, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen — es gibt also Betriebe, die Plusenergie nicht nur als Begriff kennen. Rechtlich greift in Baden-Württemberg die Photovoltaikpflicht des Landes: Wird bei einem Bestandsgebäude die Dachhaut grundlegend saniert, sind mindestens 60 Prozent der geeigneten Dachfläche zu belegen; eine Solarthermieanlage kann die Pflicht ebenfalls erfüllen, und es gibt Befreiungen, wenn Netzanschluss und weitere Anlagenkosten mehr als 70 Prozent der übrigen Kosten ausmachen. Praktisch heißt das: Wer das Dach anfasst, plant die Anlage mit. Zu prüfen bleibt in den Hanglagen von Herdern und der Wiehre die Verschattung — der Schwarzwaldrand im Osten nimmt die Morgensonne früher, als die Karte vermuten lässt, weshalb eine Analyse vor Ort mehr wert ist als eine Auswertung aus der Luft.
Am häufigsten geht es dabei um Anlagen auf Wohnhäusern und Mehrfamilienhäusern, Anlagen mit Speicher und Wärmepumpe.
Was es kostet
1.200 bis 1.800 €/kWp
Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen.
Der Mittelwert einer ausgewerteten Angebotsstichprobe liegt für Anlagen um 10 kWp bei 1.410 €/kWp.
Preisgrundlage: Quelle, Stand August 2026 ↗. Der Leistungsumfang und das konkrete Angebot können abweichen.
Günstiger wird es
große Anlage auf einer einfachen Dachfläche, ohne Speicher.
Teurer wird es
Stromspeicher, Denkmalschutz, verwinkelte Dachflächen, Gerüst über mehrere Geschosse.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Freiburg im Breisgau — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Solar & Photovoltaik– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Freiburg im Breisgau und Umgebung
Der Umkreis reicht von Gundelfingen, Denzlingen und Emmendingen über Waldkirch und Breisach bis Bad Krozingen, Staufen, Müllheim und Titisee-Neustadt. Innerhalb der Stadt steigt das Gelände nach Osten zum Schwarzwald hin deutlich an; in den Hanglagen von Herdern, Wiehre und am Schlossberg sind die Zufahrten schmal und teils steil. In der Altstadt kommt eine Besonderheit hinzu: Die Bächle führen Wasser im Straßenraum und schränken Stellflächen für Gerüst und Container zusätzlich ein. Genehmigungen dafür erteilt das Garten- und Tiefbauamt.
Für die Montage kommt ein Gerüst an die Traufseite, die Module gehen über einen Dachlift nach oben. In der Altstadt schränken die Bächle die Stellflächen zusätzlich ein, in den Hanglagen sind die Zufahrten schmal. Der Netzanschluss wird beim Netzbetreiber angemeldet, das übernimmt der Betrieb. Sagen Sie dazu, ob eine Zufahrt besteht, wo der Zählerschrank sitzt und ob Platz für einen Speicher ist.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei solar & photovoltaik kommt es auf diese Punkte an:
- Wie groß ist die Dachfläche, und in welche Richtung zeigt sie?
- Steht ohnehin eine Dachsanierung an? Dann greift die Photovoltaikpflicht.
- Gibt es Verschattung durch Hanglage oder Bäume?
- Sind Wärmepumpe, Wallbox oder Speicher vorhanden oder geplant?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Solar & Photovoltaik dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Dachprüfung: Statik, Alter der Eindeckung, Verschattung über den Tagesverlauf
- 02.00Auslegung nach Jahresverbrauch, nicht nach freier Dachfläche
- 03.00Gerüst, Montagesystem und Module setzen
- 04.00Wechselrichter, Zählerschrank und gegebenenfalls Speicher anschließen
- 05.00Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister
- 06.00Inbetriebnahme und Einweisung
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 26 bis 85 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Dachprüfung und Auslegung3–10 Tage
- Netzanmeldung14–42 Tage
- Gerüst und Montage1–3 Tage
- Elektrik und Speicher1–2 Tage
- Zählerwechsel und Inbetriebnahme7–28 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Anlage vor die Dachsanierung gesetzt
Steht in den nächsten Jahren eine Neueindeckung an, wird die Anlage zweimal montiert. Ab- und Wiederaufbau kosten schnell einen vierstelligen Betrag. Prüfen Sie das Alter der Eindeckung, bevor Sie planen, nicht danach.
Zu groß ausgelegt
Wirtschaftlich ist der selbst verbrauchte Strom, nicht der eingespeiste. Eine Anlage, die am Jahresverbrauch vorbei geplant ist, verkauft den Überschuss zu Konditionen, die den Mehrpreis selten tragen. Der Jahresverbrauch aus der Abrechnung ist die Grundlage.
Verschattung unterschätzt
Ein Nachbardach, ein Schornstein oder ein gewachsener Baum kosten über den Tag mehr Ertrag als gedacht, weil verschattete Module den ganzen Strang bremsen können. Leistungsoptimierer lösen das, müssen aber eingeplant sein.
Zuschüsse und Steuer
Für Photovoltaik selbst gibt es keine Zuschüsse mehr. Lieferung und Installation sind bei Anlagen auf Wohngebäuden allerdings mit null Prozent Umsatzsteuer belegt, was den Preis unmittelbar senkt. Für den eingespeisten Strom zahlt der Netzbetreiber die gesetzliche Einspeisevergütung. Einzelne Bundesländer und Kommunen fördern Stromspeicher, das ist örtlich zu prüfen.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Freiburg im Breisgau arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Freiburg im Breisgau
- Heizungsbauer in Freiburg im Breisgau
- Dachdeckerbetrieb in Freiburg im Breisgau
- Sanierungsbetrieb in Freiburg im Breisgau
- Fassadenbetrieb in Freiburg im Breisgau
- Fensterbaubetrieb in Freiburg im Breisgau
- Trockenbauer in Freiburg im Breisgau
- Badsanierer in Freiburg im Breisgau
- Malerbetrieb in Freiburg im Breisgau
- Bodenleger in Freiburg im Breisgau
- Fliesenleger in Freiburg im Breisgau
- Elektrobetrieb in Freiburg im Breisgau
Häufige Fragen zu Solar & Photovoltaik
Lohnt sich ein Speicher?
Er erhöht den Eigenverbrauch deutlich, kostet aber ab etwa 6.000 Euro aufwärts. Ob er sich rechnet, hängt am Verbrauchsprofil: Wer tagsüber außer Haus ist und abends verbraucht, profitiert am meisten. Wer tagsüber zu Hause arbeitet, braucht ihn weniger.
Wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?
Die Montage selbst ist in zwei bis drei Tagen erledigt. Der Zeitplan hängt am Netzbetreiber: Anmeldung und Zählerwechsel brauchen oft mehrere Wochen. Die Anlage kann in dieser Zeit schon stehen, aber noch nicht einspeisen.
Trägt mein Dach die Anlage?
Module und Unterkonstruktion wiegen rund 20 Kilogramm je Quadratmeter. Bei Sparren aus den fünfziger und sechziger Jahren, die schlanker dimensioniert sind als heute üblich, gehört die Prüfung vor die Planung. Dazu kommt die Schneelast am Standort.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage

