Alte Installationen im Altbau, Zählerschrank und Verteilung in hochwassergefährdeten Kellern. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Dresden ankommt.
Elektroinstallation · Dresden
Sachsen
- Richtwert
- 80 bis 250 €/m²
- Bezogen auf
- Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll
- Ausführung
- 7 bis 25 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Dresden und Umgebung, unter anderem Radebeul, Freital, Pirna, Coswig, Meißen, Heidenau, Radeberg, Bannewitz und Wilsdruff. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Elektrobetrieb in Dresden: worauf es im Bestand ankommt
In elbnahen Dresdner Lagen gehört zur Elektroplanung eine Frage, die anderswo nie gestellt wird: Was passiert, wenn der Keller unter Wasser steht? In vielen Altbauten sitzen Hausanschluss, Zählerschrank und Unterverteilung genau dort, weil das zur Bauzeit der übliche Ort war. Steht der Raum im Wasser, ist nicht nur die Anlage zerstört, sondern das ganze Haus stromlos, und die Wiederinbetriebnahme dauert. Beim hochwasserangepassten Bauen wird die Verteilung deshalb aus dem gefährdeten Geschoss herausgeholt und in das Erd- oder Obergeschoss verlegt, und die Kellerstromkreise werden getrennt geführt und einzeln abschaltbar gemacht — dann bleibt der Rest des Hauses in Betrieb. Beides ist bei einer ohnehin anstehenden Erneuerung ein überschaubarer Mehraufwand und später kaum noch nachzuholen. Im Bestand selbst findet man in Dresden häufig den Stand einer Sanierung der neunziger Jahre oder noch DDR-Zeit: wenige Stromkreise, kein Fehlerstromschutzschalter, teils Aluminiumleiter. Für Wallbox oder Wärmepumpe reicht das nicht.
Am häufigsten geht es dabei um Alte Installationen im Altbau, Zählerschrank und Verteilung in hochwassergefährdeten Kellern.
Was es kostet
80 bis 250 €/m²
Neuinstallation je Quadratmeter Wohnfläche: Altanlage raus, Schlitze, neue Leitungen, Zählerschrank, Steckdosen, Schalter, Messprotokoll.
Ein typischer Orientierungswert liegt bei 120 €/m².
Günstiger wird es
Teilerneuerung statt Komplettaustausch liegt bei 60 bis 90 €/m², ebenso Aufputz oder Kabelkanal; ohnehin offene Wände sparen das Stemmen.
Teurer wird es
dichte Steckdosenbelegung, KNX-Bussystem mit 150 bis 300 €/m², Massivwände, Umbau von Netzanschluss und Zählerplatz je 1.000 bis 2.400 € zusätzlich.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Dresden — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Elektroinstallation– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Dresden und Umgebung
Der Umkreis reicht von Radebeul, Coswig und Meißen über Radeberg und Wilsdruff bis Freital, Bannewitz, Heidenau und Pirna. Innerhalb der Stadt ist die Elbe die Zeitfalle: Wer von einer Elbseite auf die andere muss, hängt im Berufsverkehr auf den Brücken. Am Elbhang in Loschwitz und Oberloschwitz kommen steile, schmale Zufahrten dazu, auf denen kein großes Fahrzeug wendet. In den dichten Gründerzeitvierteln braucht es für Gerüst, Container oder Möbellift eine Halteverbotszone vom Straßen- und Tiefbauamt.
Ob in Putz geschlitzt, in Kabelkanälen oder in vorhandenen Leerrohren verlegt wird, entscheidet über Aufwand, Staub und Dauer. Wo Stuck erhalten bleiben soll, wird nicht großflächig geschlitzt. Für den Wechsel am Zähler ist der Netzbetreiber zuständig, das terminiert der Betrieb. Sagen Sie dazu, wo Zählerschrank und Hausanschluss sitzen und ob der Keller hochwassergefährdet ist.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei elektroinstallation kommt es auf diese Punkte an:
- Geht es um eine Erneuerung im Bestand oder um einzelne Punkte?
- Sitzen Zählerschrank und Verteilung im Keller?
- Ist der Keller schon einmal vollgelaufen?
- Gibt es einen Fehlerstromschutzschalter, und wie viele Stromkreise?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Elektroinstallation dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Bestand aufnehmen: Zählerschrank, Schutzmaßnahme, Zahl der Stromkreise
- 02.00Planung, wo künftig Steckdosen, Schalter und Anschlüsse liegen sollen
- 03.00Schlitzen, Dosen setzen, Leitungen und Leerrohre verlegen
- 04.00Zählerschrank und Unterverteilung neu, Fehlerstromschutzschalter
- 05.00Steckdosen, Schalter, Leuchtenanschlüsse montieren
- 06.00Messen, Prüfprotokoll nach DIN VDE 0100-600, Übergabe
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 7 bis 25 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Bestandsaufnahme und Planung1–5 Tage
- Schlitzen und Dosen2–6 Tage
- Leitungen ziehen2–8 Tage
- Verteilung und Zählerschrank1–3 Tage
- Montage, Messung, Protokoll1–3 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Zu wenig vorausgedacht
Leitungen nachträglich zu ziehen kostet ein Vielfaches davon, sie bei offener Wand gleich mitzuverlegen. Überlegen Sie vor dem Schlitzen, was in den nächsten zehn Jahren dazukommt: Wallbox, Wärmepumpe, Arbeitsplatz, Außensteckdose. Ein Leerrohr kostet fast nichts, der nachträgliche Durchbruch sehr viel.
Kein Prüfprotokoll verlangt
Nach der Fertigstellung ist eine Messung samt Protokoll vorgeschrieben. Es ist der Nachweis, dass die Anlage sicher ist, und wird bei Versicherungsfällen verlangt. Wer es nicht bekommt, hat im Schadensfall ein Problem.
Alte Nullung übersehen
In Bauten bis in die Siebziger findet sich noch die klassische Nullung ohne getrennten Schutzleiter. Daran lässt sich kein Fehlerstromschutzschalter sinnvoll betreiben, und ohne den ist weder eine Wallbox noch eine Wärmepumpe anschließbar. Das betrifft dann die ganze Wohnung, nicht nur den einen Stromkreis.
Zuschüsse und Steuer
Die Elektroinstallation selbst wird nicht bezuschusst. Für den Anschluss einer Wärmepumpe kann die Heizungsförderung der KfW die zugehörigen Elektroarbeiten mit abdecken, wenn sie Teil des Vorhabens sind. Sonst gilt §35a EStG: 20 Prozent des Lohnanteils, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Dresden arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Dresden
- Badsanierer in Dresden
- Sanierungsbetrieb in Dresden
- Malerbetrieb in Dresden
- Bodenleger in Dresden
- Trockenbauer in Dresden
- Fliesenleger in Dresden
- Heizungsbauer in Dresden
- Fensterbaubetrieb in Dresden
- Fassadenbetrieb in Dresden
- Dachdeckerbetrieb in Dresden
- Solarbetrieb in Dresden
- Abdichtungsbetrieb in Dresden
- Stuckateurbetrieb in Dresden
Häufige Fragen zu Elektroinstallation
Woran erkenne ich, dass die Elektrik erneuert werden muss?
An Schraubsicherungen statt Automaten, an fehlendem Fehlerstromschutzschalter, an zwei Steckdosen je Raum und an Leitungen mit Stoffummantelung. Jeder dieser Punkte spricht für eine Erneuerung, alle zusammen erst recht.
Kann man abschnittsweise erneuern?
Ja, raumweise oder je Stromkreis. Der Zählerschrank sollte aber am Anfang stehen, sonst hängt neue Installation an alter Verteilung, und der Sicherheitsgewinn bleibt aus.
Wie lange ist der Strom weg?
Beim Wechsel des Zählerschranks einige Stunden, den Termin macht der Netzbetreiber. Während der übrigen Arbeiten lässt sich meist mit Baustrom oder abschnittsweiser Abschaltung arbeiten.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage
