Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäuser, Speicher. Hier erfahren Sie, worauf es bei diesem Gewerk in Frankfurt am Main ankommt.
Solar & Photovoltaik · Frankfurt am Main
Hessen
- Richtwert
- 1.200 bis 1.800 €/kWp
- Bezogen auf
- Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen
- Ausführung
- 26 bis 85 Tage als grober Phasenansatz, ohne Genehmigung und Lieferzeit
- Anfrage
- kostenlos, höchstens drei Betriebe
Frankfurt am Main und Umgebung, unter anderem Bad Homburg, Offenbach, Oberursel, Hanau, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz und Friedberg. Liegt Ihr Ort nicht dabei, fragen Sie trotzdem an — wir arbeiten deutschlandweit.
Solarbetrieb in Frankfurt am Main: worauf es im Bestand ankommt
Für eine Solaranlage im Frankfurter Raum ist der Zustand des Dachs die erste Frage, und in der zweiten Sanierungsrunde hat sie eine besondere Schärfe. Eine Anlage hält erheblich länger als eine in die Jahre gekommene Eindeckung, und sie liegt oben drauf: Steht in wenigen Jahren eine Neueindeckung an, muss sie abgebaut und wieder montiert werden, und das ist verlorenes Geld. Deshalb gehört vor die Anlagenplanung eine ehrliche Einschätzung der Deckung — und wenn beides ansteht, gehört es in einen Zug, weil Gerüst und Anfahrt dann nur einmal anfallen. Der zweite Frankfurter Punkt betrifft den Bestand an Mehrfamilienhäusern: Dort liegt das Dach im Gemeinschaftseigentum, und ohne Beschluss der Eigentümergemeinschaft geht nichts. Dafür eröffnet diese Konstellation das Modell der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung, bei dem der Strom direkt an die Wohnungen im Haus geht statt in die Einspeisung. In Hessen besteht für bestehende Wohngebäude keine landesrechtliche Solarpflicht bei einer Dachsanierung. Bei Zuschüssen klärt die Behörde den Einzelfall, die Förderregeln und Antragsreihenfolge müssen vor Projektstart geprüft werden.
Am häufigsten geht es dabei um Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern, Mehrfamilienhäuser, Speicher.
Was es kostet
1.200 bis 1.800 €/kWp
Aufdachanlage um 10 kWp je Kilowatt Peak inklusive Montage und Wechselrichter, ohne Speicher; grober Richtwert. Zählerschrank und besondere Dacharbeiten separat prüfen.
Der Mittelwert einer ausgewerteten Angebotsstichprobe liegt für Anlagen um 10 kWp bei 1.410 €/kWp.
Preisgrundlage: Quelle, Stand August 2026 ↗. Der Leistungsumfang und das konkrete Angebot können abweichen.
Günstiger wird es
große Anlage auf einer einfachen Dachfläche, ohne Speicher.
Teurer wird es
Stromspeicher, Denkmalschutz, verwinkelte Dachflächen, Gerüst über mehrere Geschosse.
Das sind bundesweite Richtwerte aus unserem Ratgeber, keine Zahlen für Frankfurt am Main — eigene Erhebungen je Stadt haben wir nicht, und wir schreiben lieber nichts als etwas Ausgedachtes. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht.
Solar & Photovoltaik– was kostet das bei Ihnen?
Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was Ihr Vorhaben kostet, rechnet der Betrieb, der es sich ansieht: kurz beschreiben, bis zu drei Angebote vergleichen. Für Sie kostenlos.
Anfahrt in Frankfurt am Main und Umgebung
Der Umkreis von 50 km deckt das Rhein-Main-Gebiet weitgehend ab, von Wiesbaden und Mainz im Westen bis Hanau im Osten und Darmstadt im Süden. Innerhalb Frankfurts ist die Anfahrt selten die Frage, das Parken dagegen schon: in den Gründerzeitvierteln gilt Anwohnerparken, und für Anlieferung mit dem Transporter braucht es in der Regel eine Halteverbotszone.
Für die Montage kommt ein Gerüst an die Traufseite, die Module gehen über einen Dachlift nach oben; in den Vierteln mit Anwohnerparken braucht beides eine Halteverbotszone, im Taunusvorland steht es auf eigenem Grund. Der Wechselrichter braucht einen trockenen, belüfteten Platz. Sagen Sie dazu, wie groß die Dachfläche ist, wohin sie zeigt und wie alt die Eindeckung ist.
Liegt Ihr Objekt weiter draußen, beschreiben Sie Ihr Vorhaben trotzdem. Dann suchen wir gezielt einen Betrieb, der näher dran ist; einer, der eine Stunde fährt, rechnet das ein.
Was der Betrieb wissen muss
Je genauer Ihre Beschreibung, desto belastbarer das Angebot. Bei solar & photovoltaik kommt es auf diese Punkte an:
- Wie groß ist die Dachfläche, und wohin zeigt sie?
- Wie alt ist die Eindeckung?
- Ein- oder Mehrfamilienhaus?
- Soll ein Speicher dazukommen?
Fotos helfen mehr als jede Beschreibung. Was Sie nicht wissen, lassen Sie offen — der Betrieb fragt nach.
Was zu Solar & Photovoltaik dazugehört
Diese Positionen stehen in einem vollständigen Angebot. Fehlt eine davon, fragen Sie nach — meist ist sie nicht entfallen, sondern kommt später als Nachtrag.
- 01.00Dachprüfung: Statik, Alter der Eindeckung, Verschattung über den Tagesverlauf
- 02.00Auslegung nach Jahresverbrauch, nicht nach freier Dachfläche
- 03.00Gerüst, Montagesystem und Module setzen
- 04.00Wechselrichter, Zählerschrank und gegebenenfalls Speicher anschließen
- 05.00Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister
- 06.00Inbetriebnahme und Einweisung
Wie lange es dauert
Die Ausführungsphasen summieren sich in diesem groben Ansatz auf 26 bis 85 Tage. Planung, Genehmigung, Lieferzeit und Wartezeiten zwischen Gewerken kommen je nach Vorhaben hinzu. Der Betrieb erstellt den verbindlichen Zeitplan.
- Dachprüfung und Auslegung3–10 Tage
- Netzanmeldung14–42 Tage
- Gerüst und Montage1–3 Tage
- Elektrik und Speicher1–2 Tage
- Zählerwechsel und Inbetriebnahme7–28 Tage
Drei Fehler, die teuer werden
Anlage vor die Dachsanierung gesetzt
Steht in den nächsten Jahren eine Neueindeckung an, wird die Anlage zweimal montiert. Ab- und Wiederaufbau kosten schnell einen vierstelligen Betrag. Prüfen Sie das Alter der Eindeckung, bevor Sie planen, nicht danach.
Zu groß ausgelegt
Wirtschaftlich ist der selbst verbrauchte Strom, nicht der eingespeiste. Eine Anlage, die am Jahresverbrauch vorbei geplant ist, verkauft den Überschuss zu Konditionen, die den Mehrpreis selten tragen. Der Jahresverbrauch aus der Abrechnung ist die Grundlage.
Verschattung unterschätzt
Ein Nachbardach, ein Schornstein oder ein gewachsener Baum kosten über den Tag mehr Ertrag als gedacht, weil verschattete Module den ganzen Strang bremsen können. Leistungsoptimierer lösen das, müssen aber eingeplant sein.
Zuschüsse und Steuer
Für Photovoltaik selbst gibt es keine Zuschüsse mehr. Lieferung und Installation sind bei Anlagen auf Wohngebäuden allerdings mit null Prozent Umsatzsteuer belegt, was den Preis unmittelbar senkt. Für den eingespeisten Strom zahlt der Netzbetreiber die gesetzliche Einspeisevergütung. Einzelne Bundesländer und Kommunen fördern Stromspeicher, das ist örtlich zu prüfen.
So läuft es
- Sie beschreiben Ihr Vorhaben, etwa zwei Minuten.
- Wir geben die Anfrage an einen Partnerbetrieb weiter, der im Gebiet Frankfurt am Main arbeitet, höchstens an drei.
- Der Betrieb meldet sich bei Ihnen und sieht sich die Sache an.
- Den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Betrieb. bauenX führt selbst nichts aus.
Die Anfrage ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob ein Betrieb verfügbar ist und was die Arbeit kostet, klären wir anhand Ihres konkreten Vorhabens.
Weitere Gewerke in Frankfurt am Main
- Parkett- und Bodenlegebetrieb in Frankfurt am Main
- Treppenbaubetrieb in Frankfurt am Main
- Sanierungsbetrieb in Frankfurt am Main
- Elektrobetrieb in Frankfurt am Main
- Heizungsbauer in Frankfurt am Main
- Fensterbaubetrieb in Frankfurt am Main
- Fassadenbetrieb in Frankfurt am Main
- Badsanierer in Frankfurt am Main
- Fliesenleger in Frankfurt am Main
- Trockenbauer in Frankfurt am Main
- Malerbetrieb in Frankfurt am Main
- Dachdecker in Frankfurt am Main
Häufige Fragen zu Solar & Photovoltaik
Lohnt sich ein Speicher?
Er erhöht den Eigenverbrauch deutlich, kostet aber ab etwa 6.000 Euro aufwärts. Ob er sich rechnet, hängt am Verbrauchsprofil: Wer tagsüber außer Haus ist und abends verbraucht, profitiert am meisten. Wer tagsüber zu Hause arbeitet, braucht ihn weniger.
Wie lange dauert es bis zur Inbetriebnahme?
Die Montage selbst ist in zwei bis drei Tagen erledigt. Der Zeitplan hängt am Netzbetreiber: Anmeldung und Zählerwechsel brauchen oft mehrere Wochen. Die Anlage kann in dieser Zeit schon stehen, aber noch nicht einspeisen.
Trägt mein Dach die Anlage?
Module und Unterkonstruktion wiegen rund 20 Kilogramm je Quadratmeter. Bei Sparren aus den fünfziger und sechziger Jahren, die schlanker dimensioniert sind als heute üblich, gehört die Prüfung vor die Planung. Dazu kommt die Schneelast am Standort.
Was kostet das bei Ihnen?
Die Spannen oben sind Richtwerte. Den Preis für Ihr Vorhaben nennt Ihnen der Betrieb, der es sich ansieht. Beschreiben Sie es kurz, Sie erhalten bis zu drei Angebote zum Vergleich. Für Sie kostenlos.
Kostenlos · unverbindlich · höchstens drei Betriebe je Anfrage

